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Der Kanton Freiburg macht mobil

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Der Kanton Freiburg macht mobil

Einfacher reisen mit dem neuen Tarifverbund Frimobil

Jedes Jahr im Dezember wechselt der Fahrplan. Das Spezielle in diesem Jahr: Im Kanton Freiburg wird am kommenden Sonntag gleichzeitig der Tarifverbund Frimobil eingeführt.

Autor: Von JEAN-LUC BRÜLHART

Von einem «vorzeitigen Weihnachtsgeschenk» sprach Beat Vonlanthen, Staatsrat und Verwaltungsrats-Präsident der Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF, am Mittwoch bei der symbolischen Lancierung von Frimobil. Mit dem Verbund werden die Tarife von sieben Transportunternehmen harmonisiert und das Halbtax-Abonnement auch in der Stadt Freiburg anerkannt. Die neuen Tarife treten erst ab dem 10. Dezember mit dem Fahrplanwechsel in Kraft.

Nur 13 Monate Zeit

Helmut Eichhorn, Projektverantwortlicher von Seiten der TPF, spricht gar von einer «Revolution Frimobil». Obwohl in der Schweiz zahlreiche Tarifverbünde bestehen, seien integrale (Abonnemente und Einzelfahrkarten) kantonale Tarifverbünde selten. Er macht auch auf die kurze Zeit aufmerksam, die den TPF als Mandatsträgerin blieben, Frimobil einzuführen. «Wir hatten bloss 13 Monate Zeit. Andere Tarifverbünde brauchten doppelt so lange», so Eichhorn.Aber schon vor der eigentlichen Einführung von Frimobil am kommenden Sonntag wird eine Erweiterung des Verbunds in Betracht gezogen. «Es ist absolut prioritär, mit den benachbarten Tarifverbünden Mobilis und Libero Abkommen abzuschliessen», sagte Beat Vonlanthen. Davon würden in erster Linie die Pendler profitieren.

Grundsätzlich billiger

Grundsätzlich wird das Reisen innerhalb von Frimobil billiger. Die Besteller begleichen den Einnahmerückgang der Transportunternehmen von 900 000 Franken. Dies sind die Kantone Freiburg, Waadt und Bern sowie der Verkehrsverbund der Agglomeration Freiburg Cutaf. Die Einführungskosten von 1,6 Millionen Franken (Anpassung Billett-Automaten und Kommunikation) übernimmt der Kanton Freiburg.In gewissen Fällen kann aber eine Fahrt teurer werden als bisher. So kostet ein Kurzstrecken-Billett in der Stadt Freiburg neu 2.20 Franken, im Gegensatz zu 1.60 Franken bisher. Die Kurzstrecke umfasst aber neu sechs und nicht nur drei Haltestellen. Zudem kostet die Kurzstrecke mit einem Halbtax-Abonnement nur 1.20 Franken.

Sieben Unternehmen beteiligt

Der Tarifverbund deckt den ganzen Kanton Freiburg ab inklusive Waadtländer Broye. Eingeschlossen sind auch die Linien ins Bernische nach Laupen, Schwarzenburg und Boltigen. Im Verbundgebiet wohnen rund 300 000 Einwohner.Die von Frimobil betroffenen Unternehmen sind: Freiburgische Verkehrsbetriebe TPF, Schweizerische Bundesbahnen SBB, Bern-Lötschberg-Simplon BLS, Postauto Schweiz, Verkehrsbetriebe Vevey-Montreux-Chillon-Villeneuve VMCV, Montreux-Berner-Oberland-Bahn MOB und die Sensetalbahn STB.www.frimobil.ch.

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