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Der Kanton verhandelt mit den Jägern über Kontingente bei der Gämsjagd

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Die Gämspopulation in der Schweiz nimmt seit Jahren kontinuierlich ab. Nun handeln die Behörden. Bund, Kantone und Jäger wollen die Abschüsse der Gämsen vermehrt kontrollieren. Auch im Kanton Freiburg sind im Rahmen der Jagdverordnung, welche jedes Jahr neu diskutiert wird, Veränderungen geplant. In Zukunft sollen für die Gämsjagd Kontingente eingeführt werden. Das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei strebt eine Abschussverteilung zu je einem Drittel männlicher Tiere, Muttertiere und junger Gämsen an. Bisher wurden mehr Böcke erlegt. Zudem soll das Jagdgebiet in den Freiburger Voralpen wie bei der Hirschjagd in drei Regionen aufgeteilt werden. Die Zahlen werden dann auf diese Regionen heruntergebrochen.

Jäger wollen Luchse umsiedeln

Die Freiburger Jäger sind in mehreren Punkten uneins mit den Kantonsvertretern. So wehren sie sich unter anderem dagegen, in Zukunft mehr Druck auf den Abschuss der Weibchen zu legen. Auch der Luchs ist ihnen ein Dorn im Auge: Elf gezählte ausgewachsene Luchse seien einfach zu viele, sagt Pascal Pittet, Präsident des Freiburger Jägerverbandes. Der Luchs stelle zu vielen Gämsen nach. Die Jäger fordern deshalb die Umsiedlung einiger Luchse. Dafür wiederum sieht das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei zurzeit keine Notwendigkeit. Man werde und müsse diese Thematik aber mit den Nachbarkantonen Bern und Waadt und mit dem Bund diskutieren, sagt Amtsvorsteher Dominique Schaller. Ende Juni wird Staatsrätin Marie Garnier an einer Sitzung der Jagdkommission über die zukünftige Struktur der Freiburger Gämsjagd befinden. Bis dahin gehen die Verhandlungen in der Arbeitsgruppe aus Jägern und Kantonsvertretern weiter. Ob sie einen Kompromiss finden, ist ungewiss.

ak/sda

Bericht Seite 3

«Wir sind nicht per se gegen den Luchs, aber im Kanton Freiburg hat es einfach zu viele davon.»

Pascal Pittet

Präsident Freiburger Jägerverband

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