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Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit unseren zwei Kindern, 3 und 5 Jahre alt, sind die Mahlzeiten ein richtiger Kampf geworden: Sie essen nur Teigwaren, Reis und Kartoffeln. Sobald es Gemüse oder etwas, das sie nicht kennen, im Teller hat, reklamieren sie und verlassen manchmal sogar den Tisch. Mein Mann und ich wissen nicht mehr weiter, wir wünschen uns gemütliche und schöne Momente am Familientisch. Wir sind so weit gekommen, dass die Kinder alleine essen, damit wir gemeinsam in Ruhe essen und diskutieren können. R.  K.

Die Mahlzeiten sind besonders in unserer hektischen Zeit Momente, bei denen alle Familienmitglieder versammelt sind und Zeit haben, sich auszutauschen. Es ist wichtig, neue Wege auszuprobieren, damit die Situation für alle Familienmitglieder wieder angenehm wird. Gemeinsam neue Tischregeln aufzubauen und sie sichtbar aufzuhängen, kann in vielen Situationen hilfreich sein. Zum Beispiel:

1) Ich probiere ein wenig von allem. Falls ich es nicht mag, kann ich es lassen.

2) Ich bleibe am Tisch, bis ein oder zwei Familienmitglieder auch fertig sind. Verlasse ich den Tisch, wird mein Teller abgeräumt, und ich warte bis zur nächsten Mahlzeit.

Gemeinsam Menüpläne zusammenzustellen, zu kochen oder den Tisch zu decken, kann die Spannungen um das Essen lindern. Die Kinder werden aktiv bei der Vorbereitung der Mahlzeiten, was ihre Rolle in der Familie stärkt und ihre Selbstständigkeit fördert.

Kinder sollten ermutigt werden, geschmackliche Erfahrungen zu machen, ohne gezwungen zu werden, alles aufzuessen. Sie müssen ein Nahrungsmittel 10 bis 15  Mal probieren, um sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen. Die Eltern können bei der Zubereitung und der Präsentation der Mahlzeit kreativ sein: roh, gekocht, gerieben, Kompott, Smoothie, gewürzt usw. Die Zwischenmahlzeiten sollten aus Früchten oder Gemüse bestehen, damit die Kinder bis zur nächsten Mahlzeit auch Hunger haben. Auch da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Fruchtsalat, Füchtespiessli oder Gemüse mit Dip.

Bei vielen Kindern ist das Stillsitzen am Tisch oft schwierig, sie möchten sich bewegen. Sie stehen auf, müssen auf die Toilette oder springen um den Tisch. Dem kann vorgebeugt werden, indem die Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder während des Tages genug Bewegung haben. Konnten sich die Kinder austoben, werden sie auch mehr Hunger haben und mit mehr Freude essen.

Isabelle Badan, Kleinkinderzieherin und Berufsbildnerin, ist Mitarbeiterin beim Verein Familienbegleitung. Dieser bietet Unterstützung in der Erziehung von Kindern zwischen 0 und 7 Jahren. Tel.: 026 322 86 33; contact@education familiale.ch, www.educationfamiliale.ch

Ratgeber Erziehung

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