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Der Kreisel im Dorf wird realisiert

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Nicht zum ersten Mal wurde an der Gemeindeversammlung von Schmitten über eine Kreuzung diskutiert. Diesmal stand jene mitten im Dorfkern vor dem Restaurant zum Weissen Kreuz auf der Traktandenliste. Geplant ist ein Kreisel, dessen Mittelinsel überfahrbar gestaltet werden soll, damit auch die Lastwagen und Mähdrescher durchkommen. Auf allen drei Armen sollen Fussgängerstreifen eingezeichnet werden. Damit werde die Sicherheit für die Fussgänger erhöht, erklärte Gemeinderat Erwin Scherwey.

Antrag abgelehnt

Ein Bürger, von Beruf Lastwagenchauffeur, befürchtete damit eher den gegenteiligen Effekt und fragte, ob es nicht möglich sei, die Streifen zurückzuversetzen. Scherwey erklärte, dass die Streifen am richtigen Ort seien, weil das Tempo an dieser Stelle stark gedrosselt werde. Ein anderer Bürger verlangte mit einem Rückweisungsantrag, dass das Projekt zurückgestellt und die Einführung einer Tempo-30-Zone geprüft werde. Der Antrag wurde mit 72 Nein- zu 24-Ja-Stimmen abgelehnt und der Antrag des Gemeinderates mit 77 zu 32 Stimmen angenommen. Die Gemeindeversammlung sprach damit einen Kredit von 270 000 Franken.

Die zweite oft thematisierte Kreuzung, diejenige beim Oberstockerli, kam unter Verschiedenem ebenfalls zur Sprache. Erwin Scherwey informierte, dass über Ostern Testfahrten durchgeführt würden und der Bau des provisorischen Kreisels im September beginnen und Ende Oktober 2014 beendet sein solle.

Tennisplatz wird saniert

Ja sagten die 125 Bürgerinnen und Bürger auch zum Kredit von 235 000 Franken für die Sanierung der drei Tennisplätze. Unebenheiten machten es kaum mehr möglich, dort Meisterschaftsspiele auszutragen, sagte Gemeinderat Kevin Auderset. Der Tennisclub beteiligt sich mit 18 000 Franken am Projekt. 25 000 Franken Subventionen werden von Sport-Toto erwartet. Zudem werde ein Reglement ausgearbeitet, das die Nutzung des Tennisplatzes für alle Bewohner der Gemeinde vorsehe.

Bei der Präsentation der Jahresrechnung 2013 dankte Ammann André Burger seinen Ratskolleginnen und -kollegen für ihre «ausserordentliche Budgetdisziplin». Die Rechnung schliesst bei einem Aufwand und Ertrag von rund 18,2 Millionen Franken mit einem Gewinn von 5640 Franken. Vize-Ammann Ivo Zumwald zeigte auf, dass damit der effektive Netto-Aufwand rund 161 000 Franken tiefer liegt als im bewilligten Voranschlag. Ob angesichts der anstehenden regionalen Projekte eine Steuererhöhung in der Luft liege, könne er heute noch nicht sagen. Dies hänge auch von der Entwicklung der Bauprojekte in der Gemeinde ab.

Missbräuche entdecken

Die Versammlung stimmte der Rechnung einstimmig zu. Sie genehmigte ebenfalls einstimmig den Kredit von 60 000 Franken für den Ersatz von Strassenlampen sowie 730 000 Franken für den Ersatz der Trink-, Schmutz- und Meteorwasserleitung im Hagnet mit Strassensanierung. Gemeinderat Hans Schnell gab zudem bekannt, dass ab Januar 2015 wieder die blauen, vorgedruckten Kehrichtsäcke eingeführt werden. So könnten Missbräuche besser entdeckt werden.

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