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«Der Kuchen wird grösser, nicht kleiner»

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«Wir sind sehr zufrieden über diese Zahlen, die allerdings schon seit längerem im Steigen begriffen sind», sagt Pierre-Alain Morard, Direktor des Freiburger Tourismusverbands. Die Rede ist von den Übernachtungszahlen der Schweizer Hotellerie, die vorgestern publiziert wurden (die FN berichteten). Gemäss diesen Zahlen war der Zuwachs im ersten Halbjahr 2019 in keinem anderen Kanton so gross wie im Kanton Freiburg, wo Touristen 9,6 Prozent mehr Betten als in der entsprechenden Vorjahresperiode gebucht haben. «Das sind rund 20 000 Übernachtungen mehr», bemerkt Morard dazu. «Für sechs Monate ist das wirklich viel.» Der Direktor des Tourismusverbands sieht für diesen Zuwachs vor allem drei Gründe. Erstens seien Ende des letzten und Anfang dieses Jahres einige Neu- und Wiedereröffnungen erfolgt – weitere seien derzeit in Planung. Aus Datenschutzgründen könne er sie nicht namentlich nennen. Eine kleine Recherche macht aber schnell klar, dass damit vor allem das neue Ibis Budget in Freiburg, das Weisse Kreuz in Posieux und das Seepark-Hotel in Muntelier gemeint sein müssen.

Dass der «Kuchen» trotz einer Zunahme der Bettenzahl «nicht kleiner, sondern grösser» werde, ist für Morard nur auf den ersten Blick paradox. Mit verschiedenen Angeboten würde auch besser auf verschiedene Kundensegmente und -wünsche eingegangen. Ausserdem könnten gerade grosse Ketten zusätzliche Kunden aus ihrem eigenen Netzwerk mobilisieren.

Saanebezirk an der Spitze

Als zweiten Grund für das gute Resultat nennt Morard «die gute Arbeit der Hoteliers, die immer professionelleren Werbeaktivitäten und die hohe Aktivität auf den verschie­denen Online-Reservations-Sites». Dies zeige sich darin, dass es in einigen Bezirken des Kantons zwar nicht mehr Hotels, aber dennoch mehr Übernachtungen gebe. Als dritten Erfolgsfaktor sieht Morard die gute Zusammenarbeit mit den übrigen Regionen der Schweiz, wenn es um deren touristische Vermarktung als Ganzes gehe.

Das Gros der Gäste, nämlich 62 Prozent, stammt laut dem Tourismusverbands-Direktor allerdings nach wie vor aus dem Inland. Je sieben bis acht Prozent stammten aus den Nachbarländern Frankreich und Deutschland, die Herkunft der restlichen Gäste verteile sich über die ganze Welt. Bei den Bezirken liege der Saanebezirk mit einem Anteil von rund 40 Prozent klar an der Spitze, was die Übernachtungen betreffe, gefolgt vom Greyerz-, See-, Broye- und Sensebezirk. Sehr wenig Übernachtungen hätten der Glane- und der Vivisbachbezirk zu verzeichnen, so Morard.

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