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Der Lausbub Marco Odermatt ist gerüstet für den Gesamtweltcup

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Dank reibungsloser Vorbereitung zum grossen Wurf? Nach dem 2. Platz im letzten Winter schielt Marco Odermatt auf den Gesamtweltcup – leise, aber selbstbewusst. Die Muskeln für die grosse Kristallkugel und die Zusatzschlaufe Olympia sind antrainiert.

Er ist ein hausgemachter Lausbub, immer für einen Spass zu haben, nie zu ernst. Der Schalk sitzt ihm im Nacken. Was dabei fast untergeht: Marco Odermatt ist auch ein Vollprofi, einer mit hohen Zielen und grosser Zielstrebigkeit – einer, der den Schalter im richtigen Moment umzulegen weiss.

Auch im Vorfeld der Olympiasaison 2021/22 vermittelt der 24-Jährige das Bild des unbekümmerten Sonnyboys. Dass die Erwartungen nach der starken letzten Saison weiter steigen und der Druck auf ihn zunimmt, ist ihm nicht anzusehen. Der Nidwaldner ist sich aber durchaus bewusst, dass er jetzt nicht mehr der junge Herausforderer ist, der nichts zu verlieren hat. Die Lockerheit zu bewahren, sei eine Challenge, sagt er.

In grossen Schritten nach oben

Und doch gelingt ihm das bislang bestens. Wie es der Plan vorsah, verbesserte sich Odermatt von Saison zu Saison. Seit seinem fünffachen Triumph an der Junioren-WM 2018 entwickelte er sich im Weltcup zur Nummer 1 im Riesenslalom und zu einem vorzüglichen Speedfahrer. Mit 23 Jahren sicherte er sich im letzten Winter in seiner Paradedisziplin seine erste kleine Kristallkugel. Zweimal siegte er bereits im Super-G, dazu näherte er sich in der Abfahrt den Besten weiter an. Im Februar wurde er Vierter in der WM-Abfahrt, im März fuhr im Weltcup in der schnellsten Disziplin ein erstes Mal in die Top 5.

Marco Odermatt bringt alles mit, um zum ersten Schweizer Gesamtweltcupsieger seit Carlo Janka 2009/10 zu werden. Nach wie vor strahlt der Gesamtweltcup-Zweite der letzten Saison einen wunderbaren Mix aus Selbstvertrauen und Demut aus. Vor dem Saison-Auftakt am Wochenende in Sölden sagt er unverhohlen, der nächste Schritt, der Gewinn des Gesamtweltcups, liege in der Theorie auf der Hand. “Das Ziel ist es sicher, da anzuknüpfen, wo ich letzte Saison aufgehört habe. Das heisst, dass ich in möglichst vielen Rennen ganz vorne mitfahre.”

Die Worte sind selbstbewusst, klingen aber nicht arrogant. Odermatt weiss um die vielen Unwägbarkeiten: “Es ist so schnell passiert. Ein schlechter Saisonstart, ein, zwei schlechte Rennen, dann ist das Thema Gesamtweltcup schon fast wieder abgehakt.” Sein Fokus liegt deshalb im Moment einzig auf einem guten Saisonstart. Odermatt sagt es so: “Gut starten, dann weitersehen. Ob das Potenzial da ist, um wieder um eine Kugel mitzufahren, lässt sich erst nach einigen Rennen abschätzen.”

9,9 von 10

In physischen Belangen hat Odermatt die Basis für den nächsten sportlichen Schritt gelegt. Erneut hat er den Sommer genutzt, um Muskeln zuzulegen und an der Fitness zu feilen. Dabei verlief alles reibungslos. Man sei gut im Plan, es tue ihm auch nichts weh, liess Odermatt verlauten. Dem “Sonntagsblick” sagte er, er beziffere seinen Formstand auf eine 9,9 von 10. Die 10 nannte er nicht, “damit es nicht zu arrogant rüberkommt”, so Odermatt mit einem Lachen. “Es gibt keine Referenzwerte von Tests mit Messplatte oder dergleichen. Aber ich merke schon, dass ich eher stärker geworden bin als andersrum.”

So locker und unbekümmert Marco Odermatt auch wirkt, am Ehrgeiz und an Professionalität mangelt es dem Hergiswiler nicht. Die Mischung ist so vielversprechend wie das skifahrerische Talent. Marco Odermatt weiss, wohin er will, und er braucht keinen, der ihm den Weg dahin zeigt. Er weiss, dass ihm in der Nähe von Salzburg eine ausgezeichnete Trainings-Infrastruktur seines Sponsors zur Verfügung stünde, er spürt aber auch, dass es für ihn im Sommer besser ist, überwiegend in seiner Heimat zu trainieren. Cool sei es in Salzburg, nett die Leute, professionell geführt das Zentrum. Aber: “Es ist keine andere Welt, nichts Extra-Terrestrisches, wie von Aussenstehenden oft vermutet.”

Warum also kompliziert, wenn es einfach geht wie so vieles bei Marco Odermatt?

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