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Der Leader war zu stark für Düdingen

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Der TS Volley Düdingen musste am Wochenende einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Nachdem die Freiburgerinnen zuvor sieben Partien in Serie gewonnen hatten, setzte es in den beiden NLA-Spitzenkämpfen auswärts gegen Kanti Schaffhausen (2:3) und in der Leimacker-Halle gegen Leader Sm’Aesch Pfeffingen (1:3) zwei Niederlagen ab. «Trotzdem will ich nicht von einem Wochenende zum Vergessen sprechen», bilanzierte Düdingens Trainer Dario Bettello nach der Heimniederlage vom Sonntag. «Schliesslich können wir ja nicht immer gewinnen.»

In Schaffhausen gegen das Team von Ex-Düdingen-Trainer Nicki Neubauer waren die Freiburgerinnen zumindest sehr nahe am Sieg dran gewesen. Düdingen gewann den ersten Satz, geriet danach mit 1:2 in Rückstand, ehe es mit einem 25:19 zumindest noch ein Tiebreak erzwingen konnte. In den Entscheidungssatz ging es mit einem Gleichstand nach Punkten (89:89). Entsprechend verlief auch das Tiebreak ausgeglichen und bis zum letzten Ballwechsel spannend. Als Düdingen mit 11:8 und später auch noch mit 13:11 vorne lag, schien die Entscheidung zugunsten der Gäste gefallen zu sein. Kanti kämpfte sich aber zurück und musste einen Matchball abwehren, ehe es seinerseits nach 124 Spielminuten seinen dritten zum entscheidenden 18:16 verwerten konnte.

Probleme bei der Annahme

Am Sonntag in der gut besuchten Leimacker-Halle verzeichneten die Düdingerinnen gegen Sm’Aesch Pfeffingen, das tags zuvor gegen Neuenburg seinen elften Saisonsieg gefeiert hatte und damit als ungeschlagener Leader anreiste, dann einen klassischen Fehlstart. Mit 0:8 lag das Heimteam hinten, ehe die Baslerinnen mit einem Servicefehler den ersten Punkt abgaben. Das Bettello-Team wusste in der Folge zu reagieren, glich zum 10:10 aus und hatte den Satzgewinn gar in den Händen. Doch drei Satzbälle konnten nicht genutzt werden. Aesch machte es besser und verwertete seinen zweiten Satzball zum 28:26.

Hier geht’s zum Porträt von Powercats-Libera Thays Deprati.

Im zweiten Satz präsentierte sich dann zunächst das umgekehrte Bild. Diesmal legten die Düdingerinnen mit 6:0 vor. Die Punkteserie wurde erst durch einen Servicefehler gestoppt. Den Vorsprung gab das Heimteam jedoch nicht mehr ab. Mit dem ersten Satzball zum 25:15 sorgte Düdingen in diesem Spitzenkampf wieder für ausgeglichene Verhältnisse.

Dann aber sollte sich zeigen, weshalb die Baslerinnen von der Tabellenspitze grüssen: Das Team von Coach Andreas Vollmer übernahm nun das Spieldiktat und hatte stets die passende Antwort auf die Bemühungen der Düdingerinnen, die zusehends Schwierigkeiten bei der Annahme bekundeten. Mit 25:13 und 25:17 gingen die Sätze drei und vier klar zugunsten des Leaders aus, der seinen zwölften Sieg in ebenso vielen Partien überschwänglich feierte und Düdingen die erste Heimniederlage der Saison beifügte.

«Aesch hat sehr gut serviert, wir hingegen hatten Mühe bei der Annahme», analysierte Bettello. Auch der Sieger habe zuweilen bei der Annahme nicht gut ausgesehen, «aber im Gegensatz zu uns waren sie fähig, auch aus diesen Situationen heraus im Angriff eine Lösung zu finden.» Düdingen seinerseits war gegen das sehr gut organisierte Aesch in der Offensive gegen Ende der Partie schlicht zu wenig präsent. «Uns gelang es nicht, das Niveau im Verlauf des Spiels zu steigern oder zumindest zu halten», bemängelte Bettello. «Daran müssen wir arbeiten.»

Ähnlich sah es Düdingens Topskorerin Danielle Harbin: «Aesch hat sehr gut verteidigt. Wir hingegen haben zu viele Fehler gemacht.» Niedergeschlagen war die Amerikanerin trotz den verlorenen Spielen nicht. «In dieser Liga weiss man nie, was passiert. Wir werden am Montag zurück in die Halle kommen und weiter an uns arbeiten.»

Telegramm

Düdingen – Aesch 1:3 (26:28, 25:15, 13:25, 17:25)

TS Volley Düdingen: Becker, Harbin, Felinski, Marbach, Granvorka, Moffett, Deprati (Libera); Gfeller, Rottaris.

Sm’Aesch Pfeffingen: Von Piekartz, Walch, Matter, Ennok, Storck, White, Pogany (Libera).

Nationalliga A. Frauen. 12. Runde: Düdingen – Aesch-Pfeffingen 1:3 (26:28, 25:15, 13:25, 17:25). Galina Schaan – Köniz 3:2 (20:25, 26:24, 25:12, 23:25, 16:14). Volero Zürich – Cheseaux 3:0 (25:16, 25:16, 25:10). Volley Lugano – NUC 0:3 (18:25, 22:25, 22:25). Kanti Schaffhausen – Franches-Montagnes 3:2 (21:25, 25:19, 20:25, 25:17, 15:12).

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 12/33 (36:9). 2. Volero Zürich 12/29 (31:10). 3. Düdingen 12/26 (31:18). 4. Kanti Schaffhausen 12/23 (29:21). 5. NUC 12/16 (20:24). 6. Franches-Montagnes 12/14 (21:27). 7. Köniz 12/13 (18:25). 8. Volley Lugano 12/13 (18:28). 9. Galina Schaan 12/11 (19:31). 10. Cheseaux 12/2 (5:35).

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