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Der Licht-Rundgang in Murten ist eröffnet – Was es alles zu entdecken gibt

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Ein Wald aus Papier, farbenfrohe Stoffe, laute Trommeln: Die Arteplagen des Licht-Rundganges in Murten sind äusserst vielfältig.

«Jetzt sind wir beim Plan F angekommen», sagte Simon Neuhaus, Leiter des Bereichs Licht und Projekte bei Murten Tourismus, als er den Licht-Rundgang vorstellte. Dieser kann ab heute Mittwoch in Murten besucht werden. Plan A sei das Lichtfestival gewesen, das im Januar zum sechsten Mal hätte stattfinden sollen, aber pandemiebedingt abgesagt werden musste. Stattdessen bereitete das OK einen Licht-Rundgang vor und musste die Planung immer wieder anpassen. So wurde aus Plan A Plan B und schliesslich Plan F.

Der Licht-Rundgang besteht aus zwölf Arteplagen: Eine Hälfte befindet sich im Museum Murten sowie dem alten Feuerwehrlokal. An einem dieser beiden Orte starten die Besucherinnen und Besucher den Rundgang. Die andere Hälfte der Arteplages ist im Freien zu sehen. Letztere seien jedoch nur dekorativ, betonen die Veranstalter. «Es ist kein Lichtfestival.»

Trommeln und Blitzlicht

Im Museum dringen laute Trommelgeräusche aus einem Raum. 30 kleine Trommeln sind auf Ständern aufgereiht für die Arteplage «Explore». Bei jedem Schlag leuchten sie auf, was fast ein Blitzlichtgewitter ergibt. Deutlich ruhiger ist es im untersten Geschoss des Museums. In «Future Seed» nehmen die Studierenden der Berufsfachschule für Gestaltung Eikon die Besucher mit auf einen entspannenden Spaziergang durch einen Wald aus Papier. Sie wollen damit anregen, über den Platz des Menschen in der Natur nachzudenken. Selbst aktiv zu werden verlangt die Arteplage «Candel’Ens». Mit einem Tritt auf ein Pedal verändern die Besucherinnen und Besucher das projizierte Bild. Ursprünglich war dafür ein Buzzer vorgesehen, doch in einer Pandemie ist ein Fusspedal sicherer. Tierblasen und ein Gemälde aus gebrochenem Glas sind in weiteren Arteplages zu sehen.

Im Feuerwehrlokal befindet sich nur eine Arteplage, welche jedoch zehn Minuten dauert. Der Murtner Adrian Scherzinger lädt in seinem «Traum am Wasser» ein, die Seele baumeln zu lassen. Sein Traum führt die Besucherinnen und Besucher unter anderem in den Weltraum, durch eine Unterwasserwelt mit kleinen Fischen und einer grossen Krake und durch die Jahreszeiten. Projiziert auf drei lange Wände und einen Teich ist eine blühende Landschaft zu sehen, in welcher der herbstliche Wind die Blätter von den Bäumen weht und ein Gewitter mit Regen, Blitz und Donner vorüberzieht.

Beim Spaziergang durchs Stedtli kommen die Besucherinnen und Besucher bei der Französischen Kirche vorbei. Ann-Lee und Peter Zwirner aus Murten haben hier Stoffe um die Bäume gewickelt, die im Schwarzlicht von Scheinwerfern farbenfroh leuchten. «Wenn ich Flügel hätte, würde ich zum Pluto fliegen und mich entschuldigen, weil er kein Planet mehr ist», ertönt die Stimme eines Kindes in der Arteplage im Lindensaal. Vier deutsch- und französischsprachige Murtner Klassen haben sich Gedanken gemacht zum Satz «Hätt ih Flügu zum Flüge …», diese aufgenommen und bunte Origami gestaltet.

Ein paar Impressionen von den verschiedenen Arteplages sehen Sie im Video:

Einen Mehrwert schaffen

Es sei wichtig, trotz Pandemie eine Alternative zum Lichtfestival zu realisieren, sagt Stephane Moret, Geschäftsleiter von Murten Tourismus, und zitiert Albert Einstein: «Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.» Das sei seit der ersten Ausgabe des Lichtfestivals die Einstellung des OK: sich ständig weiterzuentwickeln und Anpassungen vorzunehmen. Das Lichtfestival, und jetzt der Licht-Rundgang, seien Teile eines grösseren Programms im Zusammenhang mit dem Thema Licht. So solle ein touristisches Ökosystem entstehen, das einen Mehrwert schafft für die Murtner Bevölkerung, Besucher und die Wirtschaft. «Dass wir diesen Mehrwert weiterhin schaffen können, ist sehr wichtig.»

Zahlen und Fakten

Besucher müssen Tickets im Voraus kaufen

Der Rundgang findet zwischen dem 3. und 28. März jeweils mittwochs bis sonntags zwischen 17.30 und 22.00 Uhr statt. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, müssen die Tickets für Zeitslots im Museum und im alten Feuerwehrlokal im Voraus gekauft werden. Der Eintrittspreis beträgt fünf Franken pro Erwachsenen und pro Standort. Für Kinder bis 16 Jahre ist der Eintritt gratis, dennoch braucht es auch für sie eine Online-Reservierung. Im Museum erfolgt der Besuch der Arteplages in Gruppen von fünf Personen, im alten Feuerwehrlokal sind es zehn Personen. jmw

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