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Der Maler Armand Niquille lebt wieder auf

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«Es ist nicht die erste Publikation zu Armand Niquille. Denn er hat die Leute schon immer angesprochen. Aber sie erlaubt einen neuen Blick auf eine Persönlichkeit, die für das Bild von Freiburg fundamental ist», sagte Jean-Robert Gisler, Präsident der Niquille-Stiftung, gestern vor den Medien. In dem monothematischen Heft des Vereins Pro Freiburg betrachten zehn Autoren das Werk des vor zehn Jahren verstorbenen Malers – existenzielle, mysteriöse, religiöse und technische Aspekte des Schaffens und Daseins von Ar­mand Niquille werden beleuchtet. Claude Reichler, Spezialist für die Geschichte der Landschaftsmalerei, begibt sich geistig auf die kleinen Plätze, die dem Maler als Motiv dienten, und stellt fest: «Die Bilder sagen auch etwas aus über den Platz des Künstlers in der Gesellschaft. Niquille ist in seinen Bildern gleichzeitig drinnen und draussen.»

Neues Interesse

«Er ist ein sehr aktueller Maler, weil er die Landschaften rekonstruiert. Die Form dominiert immer», so Reichler. Dass Niquille uns immer noch etwas angeht, sieht so auch Autor Claude Luezior, der Pro Freiburg zur Sonderausgabe inspirierte. «Nicht seine Zeitgenossen, nicht seine Schüler, sondern eine neue Generation interessiert sich für Armand Niquille, das erfüllt mich mit Freude und gibt mir die Hoffnung, dass er immerwährend bleibt», sagte Claude Luezior vor den Medien. Zu Wort kommt in der Ausgabe von Pro Freiburg zudem Marc Monteleone, Schüler von Niquille. Er zeigt unter anderem auf, wie wichtig dem Künstler die innere Logik seiner Werke war.

Laurence Fasel, Kunsthistorikerin und Mitglied der Niquille-Stiftung, hob anlässlich der Medienkonferenz hervor, dass das Heft zwölf Bilder zeige, die vorher noch nie veröffentlicht wurden.

Unbekannte Bilder

Gemäss Fasel helfen solche Publikationen zudem, unbekannte Werke aufzustöbern. So habe sich bereits eine Frau gemeldet, die gesagt habe, sie sei im Besitz eines noch unbekannten Bildes. 870 Bilder hat die Stiftung bereits katalogisiert, zehn bis fünfzehn Prozent der Werke fehlen noch.

Armand Niquille, Des réalités rêvées. Das Heft ist für 25 Franken in den Buchhandlungen Albert-le-Grand und Payot erhältlich oder direkt bei Pro Fribourg.

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