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Der Minicirc hat die Koffer gepackt

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Der Minicirc hat die Koffer gepackt

Ab morgen gastiert der Kleinstzirkus vor dem Berntor in Murten

Zum zweiten Mal bauen Irmi Fiedler und Stephan Dietrich ihren Minicirc unter den Bäumen vor dem Berntor in Murten auf. Heuer präsentieren sie im winzigen Zirkuszelt ein «koffriges Programm».

Von CORINNE AEBERHARD

Zirkusdirektorin Irmella und Artist Ferdinand sind zurück. Erstmals haben die beiden ihren Minicirc vor zwei Jahren in Murten aufgestellt. Diesmal sind Irmi Fiedler und Stephan Dietrich unterwegs mit zahlreichen Koffern, vollgestopft «mit Verrücktem und Menschenmöglichem», heisst es im Programm.

Das Programm ist zwar neu, unverändert geblieben hingegen ist das Verhältnis zwischen der Zirkusdirektorin und Ferdinand. Die Hierarchie ist streng geregelt. Ganz klar hat Irmella das Sagen. «Sie spielt die erste Geige und ist Direktorin», bringt es Ferdinand auf den Punkt. Dabei würde er doch so gerne auch mal den Direktoren-Zylinderhut tragen. Sie aber sagt: «Setz den richtigen Hut auf!», und er muss die Jongliernummer mit Strohhütchen vorführen, was er eher widerwillig tut.

Ein Zirkus im Zirkus

Manchmal aber, wenn die gestrenge Direktorin gerade nicht da ist, dann packt Ferdinand die Gelegenheit beim Schopf und erzählt dem Publikum von seinem Grossvater, der Zirkusdirektor war. Oder er zeigt eine seiner Solo-Nummern, die wohl nicht ganz dem offiziellen Programm entsprechen.

Voller Freude öffnet er dann einen der vielen Koffer aus seiner grossen Sammlung. In einem ist ein komplett eingerichteter Flohzirkus eingebaut. Die Zuschauer bekommen einen Zirkus im Zirkus zu sehen. Das heisst, sehen tut man eigentlich nichts, wie die Zirkusdirektorin feststellt, als sie Ferdinand bei seiner enthusiastischen Präsentation ertappt.

Es ist aber nicht so, dass sich die beiden ununterbrochen in den Haaren liegen. Ausserordentlich gut harmonieren sie bei der gemeinsam vorgeführten Akrobatik-Nummer. Direktorin Irmella «verwandelt» sich dabei in einen grossen Käfer, Ferdinand in eine überdimensionierte Laus. Als Bühne dient ihnen ein Koffer. Schliesslich verdreht die Direktorin dem etwas unbeholfenen Artisten gar noch den Kopf, und zwar wortwörtlich: Sie stülpt ihm einen Koffer über und dreht diesen mehrmals um seine eigene Achse, was Ferdinand aber problemlos übersteht.

Wie geht das?

Die Direktorin hat aber noch einiges mehr zu bieten. Mit einer Feuerschlucknummer beindruckt sie vor allem die Kinder. «Würdest du das wagen?», fragt ein kleiner Junge den Buben, der neben ihm sitzt.

«Alles eine Frage der Technik», erklärt Irmi Fiedler nach der Vorführung einer Zuschauerin, wie das mit dem Feuerschlucken geht. «Aber ja nicht zuhause ausprobieren!», warnt sie die Kinder.

Auch das ist der Minicirc: Nach der Vorstellung sind die Artisten für die Zuschauer fassbar. Dies erlaubt so etwas wie einen Blick hinter die Kulissen.

Irmi Fiedler und Stephan Dietrich reisen zum vierten Mal mit einem Traktor und zwei nostalgischen Zirkuswagen durch die Schweiz. Ihr 40-minütiges Programm richtet sich sowohl an Kinder wie an Erwachsene.

In ihrem marokkanischen Rundzelt, das 35 Zuschauern Platz bietet, zeigen sie auf engstem Raum ein komödiantisches Programm mit Musik, Akrobatik, Jonglage und Komik. Das Ganze wird mit kleinen Geschichten verflochten.

Sprache nach Wahl

Ab morgen gastieren die beiden Zirkusleute in Murten. Ihr Programm führen sie je nach Wunsch in französischer oder deutscher Sprache auf.

Die Aufführdaten: Murten, Dienstag, 2. September, 16 Uhr, 20 Uhr: Mittwoch, 3. September, 15 Uhr, 20 Uhr; Donnerstag, 4. September, 16 Uhr, 20 Uhr. Anschliessend zieht der Minicirc weiter nach Avenches, wo er am 6. und 7. September gastiert. Am Samstag finden die Aufführungen um 15 Uhr und um 20 Uhr statt, am Sonntag um 15 Uhr und 17 Uhr. Vom 9. bis am 10. September ist er in Romont.

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