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Der Mittagstisch bildet den Anfang der ausserschulischen Betreuung

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Eine Umfrage in der Gemeinde Wünnewil-Flamatt hat klar zum Ausdruck gebracht, dass der Bedarf an Angeboten der ausserschulischen Betreuung gross ist. Für die Mittagsbetreuung könnte die Gemeinde gemäss den Zahlen bereits mit 50 Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren rechnen, für die Nachmittagsbetreuung wären es um die 30. «Das hat uns gezeigt, dass die Einführung solcher Strukturen wirklich nötig ist», sagt Gemeinderätin Christa Bürgy-Schubnell.

Im Januar soll es losgehen, vorerst mit dem Mittagstisch am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. «Wir wollen die Betreuung sukzessive aufbauen, um Erfahrungen sammeln zu können», sagt Bürgy. An einem Infoabend hat die Gemeinde die Bevölkerung am Dienstag informiert.

Suche nach Räumen

In Wünnewil wird der Mittagstisch in einem abgetrennten Drittel der Aula der OS durchgeführt und steht auch den OS-Schülern offen. In Flamatt bietet sich die neue Buvette der Sporthalle dafür an. «Das ist ideal, nach dem Essen können die Kinder in der Halle spielen», sagt Peter Christen, Leiter der zehnköpfigen Projektgruppe Ausserschulische Betreuung, die im März 2011 ins Leben gerufen wurde.

Die grösste Herausforderung sei es denn auch, für beide Dörfer geeignete Räumlichkeiten zu finden, sagt Christa Bürgy. So wäre es eigentlich der Plan der Projektgruppe, Anfang des nächsten Schuljahres auch mit der Betreuung nach der Schule zu beginnen, wie sie in der Gemeinde Schmitten bereits angeboten wird. Doch erst müssen Räume gefunden werden. Damit diese den kantonalen Normen und Empfehlungen entsprechen, müssen sie sich in der Nähe der Schulhäuser befinden und für Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren geeignet sein.

Wie Caroline Zbinden Chappuis vom kantonalen Jugendamt den rund 50 Anwesenden erklärte, hat sie sich auch in Wünnewil und Flamatt die Räume angeschaut. Denn das Jugendamt ist für die Erteilung der Bewilligung zuständig. Das Gesuch für die Betriebsbewilligung hat die Gemeinde am Freitag eingereicht.

Generalrat entscheidet

Nicht zuletzt steht und fällt die Einführung des Moduls Mittagstisch mit der Annahme des Budgets 2013 durch den Generalrat von Wünnewil-Flamatt. Der Budgetposten sei deshalb nicht unbedeutend, weil er wiederkehrend sei, sagt Christa Bürgy. Für 2013 sei ein Gemeindebeitrag von rund 70 000 Franken vorgesehen. Diese Zahl hänge jedoch noch von Diskussionen mit dem Jugendamt und den Budgetverhandlungen im Gemeinderat sowie im Generalrat ab. Die Budgetsitzung des Generalrates findet am 5. Dezember statt. Im November will die Projektgruppe Anmeldetalons verschicken, damit interessierte Eltern ihre Kinder provisorisch anmelden können. 

«Wir wollen die Betreuung sukzessive aufbauen.»

Christa Bürgy-Schubnell

Gemeinderätin

Vorschulalter: Zweite Kita wurde Anfang September eröffnet

Die Bedarfserhebung für familienergänzende Betreuung in der Gemeinde Wünnewil-Flamatt hat auch einen zusätzlichen Betreuungsbedarf für Kinder im Vorschulalter ausgewiesen: Kurz- bis mittelfristig werden gemäss dieser Umfrage sechs bis neun Plätze fehlen. Am 1. September hat nun in der Liegenschaft Schlössli in Wünnewil eine neue Kindertagesstätte ihre Türen geöffnet und somit auf diesen Bedarf geantwortet. Es ist nach der Kita Zouberhuet, die seit März 2005 in Flamatt existiert, die zweite Kindertagesstätte in der Gemeinde. ak

 

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