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Der nächste Schritt zum zweiten Triple

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Dass Boris Mbala über das nötige Talent und die körperlichen Voraussetzungen verfügt, um sich in der Nationalliga A festsetzen zu können, hat sich schon früh abgezeichnet. Mittlerweile gehört das Club-Eigengewächs bereits die vierte Saison dem Kader von Olympic an, Verletzungen warfen den 22-Jährigen jedoch immer wieder zurück. Im laufenden Championat ist Mbala der Durchbruch nun gelungen. Im Schnitt steht der 190 Zentimeter grosse Guard 20 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und damit massiv mehr als in den Saisons zuvor. «Ob ich mich damit endgültig in der NLA etabliert habe, vermag ich nicht zu beurteilen», sagt Mbala, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. «Klar ist aber, dass es mir momentan super läuft. Ich will die Saison jetzt gut zu Ende bringen. Dann folgt das Jahr der Bestätigung – wenn möglich in Freiburg.» Anders als in den Saisons zuvor könne er nun zeigen, was in ihm stecke. «Ich bin physisch bereit und kann so mein Können voll abrufen.»

Beobachtet man Mbala im Spiel, so ist seine primäre Qualität augenscheinlich. Der junge Basketballer aus Echarlens ist ein äusserst aggressiver Defensiv-Spieler und lässt seinem Gegenüber kaum Raum zum Atmen. «Ich habe die körperlichen Fähigkeiten, um ein guter Verteidiger zu sein», erklärt Mbala, der vor zehn Jahren mit seiner Familie aus Kamerun in die Schweiz gezogen ist, seine Vorzüge. Schnell und kräftig wie er ist, klebt er förmlich am Gegner. «Als ich in die Liga gekommen bin, wurde als Erstes eine gute Defensive von mir erwartet.» Kein Basketballer liebe es, zu verteidigen, hält Mbala schmunzelnd fest. «Aber es ist nötig, wenn du Siege einfahren willst.» Jetzt wolle er sich aber in anderen Domänen verbessern. Eine davon ist gewiss das Skoren. Durchschnittlich kann er sich fünf Punkte pro Match notieren lassen. Sein Wurf hat deshalb noch Potenzial.

«Müssen demütig sein»

Im erfolgreichen Mannschaftsgefüge von Olympic ist eine üppigere Korbausbeute des Freiburgers zurzeit aber nicht von Nöten. Skorer gibt es genügend im Team. Jeder einzelne Spieler trägt mit seinen Qualitäten zu positiven Resultaten bei. «Die Chemie innerhalb der Mannschaft passt. Wir ergänzen uns wirklich gut. Zieht einer einen schwächeren Tag ein, springt ein anderer für ihn in die Bresche.» Dass sich die Spieler nicht nur auf dem Parkett sehen, sondern auch daneben, sei ein weiterer Grund für die starke Saison von Olympic. Ende Januar haben die Freiburger mit dem Liga-Cup einen ersten Wettbewerb gewonnen. Der Gegner damals? Lugano. Am Samstag könnte mit einem Sieg im Final des Schweizer Cups wiederum gegen die Lugano Tigers der zweite Pokal folgen. Kann die Equipe von Trainer Petar Aleksic auch diesen Cup holen, winkt sogar das zweite Triple der Club-Geschichte mit Liga-Cup, Schweizer Cup und Meisterschaft. «Natürlich denken wir an das Triple, das erste Mal gelang das Olympic 2007», sagt Mbala wie aus der Pistole geschossen. «Aber wir sprechen nicht laut darüber. Wir müssen demütig sein. Zunächst haben wir die Chance auf das zweite Double innerhalb von zwei Jahren, dann schauen wir weiter. Wir nehmen Schritt für Schritt.»

Aggressiv spielen

Zunächst gilt es, Lugano zu bezwingen. Die Tessiner setzten sich im Halbfinal gegen Monthey durch, derweil die Freiburger Genf eliminieren konnten. «Lugano ist eines von nur zwei Teams, das uns in dieser Saison schlagen konnte. Es gibt deshalb keinen Grund, irgendwas auf die leichte Schulter zu nehmen», sagt Mbala, der übrigens zum erweiterten Kreis der kamerunischen Nationalmannschaft gehört. «Wir müssen mit dem Messer zwischen den Zähnen zum Final nach Genf reisen. Wenn wir aggressiv sind, physische Präsenz markieren und die taktischen Anweisungen des Trainers umsetzen, stehen unsere Chancen sicher gut auf den Cup-Sieg.»

Schweizer Cup

Letzte Finals von Olympic und Lugano

Olympic

2016: 82:75-Sieg gegen Genf

2014: 59:73-Niederlage gegen Genf

2007: 70:55-Sieg gegen Monthey

1998: 78:73-Sieg gegen Genf

1997: 78:68-Sieg gegen Pully

Total 7 Cup-Siege (2016, 2007, 1998, 1997, 1978, 1976, 1967)

Lugano

2015: 79:61-Sieg gegen Neuenburg

2012: 76:74-Sieg gegen Monthey

2011: 68:67-Sieg gegen Monthey

2008: 65:78-Niederl. gegen Vacallo

2006: 64:73-Niederl. gegen Monthey

Total 6 Cup-Siege (2015, 2012, 2011, 2002, 2001 sowie 1958, damals noch als Federale Lugano).

«Wir müssen mit dem Messer zwischen den Zähnen zum Final nach Genf reisen.»

Boris Mbala

Olympic-Spieler

Schweizer Cup-Finals

Das Programm

Genf. Eishalle Les Vernets. Schweizer Cup-Finals. Heute. 11:30 Uhr, Rollstuhl-Basket: Phoenix Pully – Pilatus Dragons. 14.30 Uhr, Frauen: Bellinzona – Elfic Freiburg. 17.30 Uhr, Männer: Lugano – Freiburg Olympic.

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