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Der neue Fahrplan löst im Seebezirk eine Welle von Reaktionen aus

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Am Sonntag ging die Vernehmlassung für den Fahrplan 2018 zu Ende. Das Echo ist gross: Rund 800 Stellungnahmen gingen beim kantonalen Amt für Mobilität ein. In anderen Jahren verzeichnete das Amt jeweils 300 bis 500 Äusserungen. «Das wir mehr Stellungnahmen als in anderen Jahren haben, überrascht uns nicht», sagt Amtsvorsteher Grégoire Cantin gegenüber den FN. Denn der nächste Fahrplan bringe für die Reisenden zahlreiche Änderungen, was auch mehr Reaktionen auslöse. 500 der 800 Stellungnahmen kommen alleine aus dem Seebezirk. Hier gaben vor allem die Streichung des ersten Zugs von Murten nach Bern sowie aufgehobene Halte in Muntelier-Löwenberg zu reden.

Kanton will sich einsetzen

Der Kanton will nun auf die Kritik reagieren. «Wir werden uns für die Pendler im Seebezirk einsetzen», verspricht Cantin. So will sich das Amt etwa dafür engagieren, dass der erste Zug nach Bern wieder in den Fahrplan aufgenommen werde. Gleichzeitig will der Kanton mit den Unternehmen des Güterverkehrs diskutieren, ob diese auf der Strecke von Murten nach Kerzers alle bestellten Kapazitäten auf dem Schienennetz brauchen. So könnte in Zukunft die S5 nach Bern allenfalls wieder in Muntelier-Löwenberg halten. Skeptisch sieht Cantin hingegen die Chancen für den Erhalt der direkten Verbindung von Muntelier-Löwenberg mit Neuenburg. «Dafür müsste die Strecke zwischen Ins und Neuenburg ausgebaut werden.»

Keine klaren Schwerpunkte

Abgesehen vom Seebezirk lassen sich aus den Stellungnahmen keine Schwerpunkte ausmachen. Laut Mediensprecherin Corinne Rebetez steche aber eine Stellungnahme heraus: «Der Greyerzbezirk setzt sich stark für den Erhalt der direkten Verbindung von Bulle nach Bern ein.»

sos

Bericht Seite 3

«Dass wir mehr Stellungnahmen als in anderen Jahren haben, überrascht uns nicht.»

Grégoire Cantin

Amt für Mobilität

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