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Der neue Gemeinderat muss sich in Cressier um ein altes Thema kümmern

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Autor: Helene Soltermann

Bei den letzten Gemeinderatswahlen vor fünf Jahren blieb in der Gemeinde Grissach alles beim Alten: Der amtierende Gemeinderat stellte sich zur Verfügung und wurde auch wieder gewählt. Bei den diesjährigen Wahlen am 20. März ist die Ausgangslage etwas spannender: Für die sieben Sitze im Gemeinderat treten acht Kandidatinnen und Kandidaten an. Vier Kandidaten sind bisherige, vier sind neu. Die drei Gemeinderäte, die zurücktreten, würden dies aus beruflichen Gründen tun, sagt Syndic Jean-Jacques Sunier.

Zwei der vier neuen Kandidaten sind mit dem Amt bereits vertraut. Jean-Daniel Pointet war bereits Syndic in Cressier, und auch Jacques Berset sass schon einmal im Gemeindrat. Neben den beiden Männern stellen sich Regula Annichini und Madeleine Hayoz zur Wahl. Die beiden Frauen kandidieren zum ersten Mal für einen Sitz im Gemeinderat.

Sunier will weitermachen

Zu den vier bisherigen Kandidaten gehört auch Sunier. Er ist bereits seit über 20 Jahren im Gemeinderat und seit zehn Jahren Syndic. Eigentlich hat er angekündigt, er wolle zwar im Rat bleiben, jedoch das Amt des Syndics abgeben. «Weil von den drei bisherigen Gemeinderäten aber zurzeit das Amt niemand problemlos übernehmen kann, würde ich mich noch für zwei weitere Jahre zur Verfügung stellen», sagt er. Danach habe sich der Gemeinderat eingearbeitet, und dann werde sich sicher jemand finden, der ihn ablöse. Er wolle das Amt nicht abgeben, weil es ihm nicht mehr Spass mache, so Sunier. «Aber nach zehn Jahren ist es Zeit, jemand Neuem Platz zu machen.»

Der neu zusammengesetzte Gemeinderat wird sich sicherlich mit dem Trinkwasserverbund Bibera (TWB) beschäftigen müssen. An der letzten Gemeindervesammlung im Dezember wurde ein Kreditantrag von 900 000 Franken für eine neue Wasserleitung zurückgewiesen. Der Gemeinderat wurde damals beauftragt, einen Beitritt zum TWB zu prüfen. Kontakt aufgenommen mit dem TWB hat Syndic Sunier bereits. Eine Aufnahme in den Verbund wäre unproblematisch, wurde ihm beschieden. Wird Cressier aufgenommen, müssten die Kosten des TWB neu auf die Mitgliedergemeinden aufgeteilt werden. Und als Neumitglied würde Cressier auch zur Kasse gebeten und müsste das Reservoir an den TWB verkaufen.

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