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Der neue Syndic von Plaffeien heisst Daniel Bürdel

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Daniel Bürdel ist neuer Syndic von Plaffeien.
zvg

Innerhalb der CVP-Die Mitte haben sich in Plaffeien zwei Männer für das Amt des Ammanns beworben. Eine Mehrheit desGemeinderats hat sich am Freitagabend für Daniel Bürdel ausgesprochen. Sein Mitbewerber Armin Jungo bleibt Vize-Syndic.

«Freude und Respekt zugleich», fasste Daniel Bürdel am Freitagabend kurz vor 19 Uhr seine Gefühlslage zusammen. Er ist kurz vorher von seinen acht Gemeinderatskolleginnen und -kollegen zum neuen Ammann von Plaffeien gewählt worden und hat danach mit ihnen bei einem Aperitif die neue Legislatur eingeläutet. «Ich freue mich über die Wahl. Es ist der Start einer grossen Aufgabe, die mit viel Arbeit verbunden ist und die sicher nicht immer leicht und ein Vergnügen sein wird.» Er sei sich bewusst, dass er als Nachfolger von Otto Lötscher in grosse Fussstapfen trete. «Das ist eine grosse Herausforderung.»

Plaffeien vorwärtsbringen

Er wolle dazu beitragen, dass Plaffeien auch weiterhin den Motor für das Sense-Oberland spielen und die Zentrumsfunktion wahrnehmen könne, sagt er. Die Gemeinde müsse weiter investieren und dem eingeschlagenen Weg folgen. «Wir brauchen Arbeitsplätze und einen starken Tourismus.» Plaffeien sei eine interessante Gemeinde, die eine wichtige Stellung im Sensebezirk einnehme. «Ich freue mich darauf, mich einzubringen, damit es vorwärtsgeht.»

Um das Syndic-Amt im 50-Prozent-Pensum zu bewältigen, hat Daniel Bürdel seine Arbeitsstelle als stellvertretender Direktor des Freiburger Arbeitgeberverband reduziert, bleibt aber in dieser Position. Er ist zudem auch Mitglied des Grossen Rats.

«Es wird eine Herausforderung sein, eine Gemeinde zu führen. Das ist noch einmal etwas anderes als ein normales Gemeinderatsamt», sagt er gegenüber den FN. Es erfordere mehr Koordinationsaufwand, sei aber auch eine spannende Aufgabe.

Sachpolitik betreiben

Daniel Bürdel wollte keinen Kommentar abgeben, warum er und nicht Armin Jungo Syndic geworden ist. Das sei ein Mehrheitsentscheid des Gemeinderats, sagte er. Er sei aber überzeugt, dass seine Kolleginnen und Kollegen einen Weg finden werden, trotz dieser Ausmarchung einen guten Gemeinderat zu bilden. «Bei dem die Sache im Zentrum steht und nicht persönliche oder parteiliche Interessen.» Es sei wichtig, ein gutes Team zu haben, bei dem alle am gleichen Strick ziehen.

Beides gute Kandidaten

«Im Moment bin ich sehr enttäuscht», sagt Armin Jungo. Es sei eine spezielle Ausgangslage gewesen, die der Gemeinderat im Vorfeld ausgiebig diskutiert habe. «Es kam dabei klar heraus, dass es nicht um die Leistung von uns beiden ging, sondern dass wir beide gute Kandidaten waren. Das Pendel hat nun halt auf die Seite von Daniel Bürdel ausgeschlagen.» Es habe sich so ergeben, und er akzeptiere den demokratisch gefällten Entscheid. Armin Jungo hält zudem fest: 

Es bringt nichts, über Verlorenes nachzudenken, ich will vorwärtsschauen.

Seit 25 Jahren Gemeinderat

Er hoffe deshalb, dass er diesen Moment der Enttäuschung verarbeiten könne und die Freude an der Gemeinderatsarbeit nachhaltig zurückbekomme, sagt Armin Jungo. Denn dies sei eine Passion für ihn, ein Hobby, das ihm viel Spass mache – und das schon seit 25 Jahren.

Armin Jungo ist wohl einer der einzigen Gemeinderäte im Kanton, der in drei Gemeinden im Gemeinderat war, als 23-Jähriger in Tentlingen, wo er aufgewachsen ist. Dann war er zehn Jahre Gemeinderat in Oberschrot und bis zur Fusion mit Plaffeien dort Syndic.

Projekte fortsetzen

Armin Jungo freut sich, dass er weiterhin als Vize-Syndic in Plaffeien wirken kann. Der 53-Jährige sieht dies auch als Bestätigung seiner bisherigen Arbeit, einer Arbeit, die er gerne weiterführen möchte. «Es gibt viele spannende Projekte, die auf uns zukommen.» So möchte er etwa die Fusion der beiden Pflegeheime Bachmatte und Giffers zu einem guten Ende bringen. Mit Fusionen habe er ja Erfahrung, da er als Oberschroter Ammann die Fusion mit Plaffeien immer befürwortet habe.

Ressorts stehen fest

Der Ammann übernimmt neben der allgemeinen Verwaltung, die amtliche Neuvermessung und Raumordnung. Vize-Ammann Armin Jungo ist für das allgemeine Rechtswesen, die Gesundheit und Soziales zuständig. Gemeinderätin Antoinette Krattinger übernimmt das Ressort Bildung, Kultur, Sport und Freizeit. Adrian Leuthard die öffentliche Ordnung und Sicherheit, Abfallwirtschaft, Friedhof und Bestattung sowie den Arten- und Landschaftsschutz. Martina Neuhaus ist für das Bauwesen und die Jugend verantwortlich. In der nächsten Legislatur übernimmt Gemeinderat Alfons Piller das Ressort Marktwesen, Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Andreas Stadler ist für die Abwasserbeseitigung, Wirtschaft sowie Finanzen und Steuern zuständig. Gemeinderat Andreas Zahnd für die Wasserversorgung und Gewässerverbauungen. Schliesslich übernimmt Bruno Zbinden den Aufgabenbereich Verkehr, Wanderwege, Energie und Tourismus.

Kurz nach der Vereidigung präsentiert sich der neue Gemeinderat von Plaffeien vor dem Oberamt (v.l.): Bruno Zbinden, Alfons Piller, Andreas Stalder, Antoinette Krattinger, Martina Neuhaus, Andreas Zahnd, Adrian Leuthard, Armin Jungo und Daniel Bürdel.

Aldo Ellena

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