Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Neuling und der Routinier

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fussball 2. Liga – Die beiden Sensler Teams als die grossen Unbekannten

Autor: Von MICHEL SPICHER

Wie sah Ihre Saisonvorbereitung aus und sind Sie zufrieden mit dem Verlauf?

René Stritt (Düdingen): Wir haben das Kader der letzten Saison übernommen und mit eigenen Junioren ergänzt. Die Trainingsbedingungen waren ideal, wir konnten viele Spieler testen und sie auf verschiedenen Positionen begutachten. Nun haben wir unser 20-Mann-Kader beisammen. Am Rächthaute-Cup haben wir den zweiten Rang erreicht. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass wir auch dort in erster Linie getestet und nicht auf das Resultat geschaut haben.Magnus Baeriswyl (Plaffeien): Mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Trotz einiger Ferienabwesenheiten haben wir unser Programm durchgezogen. Wir haben sogar mehr Einheiten absolviert, als dass wir dies während der Meisterschaft tun. In den Trainingsspielen waren wir erfolgreich. So gab es zwei zweite Plätze am Wuno-Cup und am Fry-Cup.

Welche Saisonziele hat der Klub definiert?

R.S.: Als «Zwö» sind die Erwartungen von Seiten des Vorstandes nicht allzu hoch. Die Freude am Fussballspielen soll bei uns im Vordergrund stehen. Wir wollen weiterhin den Jungen eine Chance geben und die Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft fördern. Dabei wollen wir uns so gut wie möglich platzieren, der Ligaerhalt steht aber nicht im Zentrum.M.B.: In unserer Mannschaft hat ein Umbruch stattgefunden. Sechs erfahrene, ältere Spieler sind nicht mehr im Team. Die freien Plätze haben wir einerseits mit einigen sehr jungen Leuten besetzt, anderseits haben wir das Kader reduziert. Nun gilt es, die zweifellos talentierten Jungen zu integrieren, sie müssen sich aber erst an das höhere Tempo gewöhnen.

Mit welchem Spielsystem werden Sie versuchen, diese Ziele zu erreichen?

R.S.: Wir wollen wie letzte Saison unser Kurzpassspiel weiterführen. Und wie es alle Mannschaften des SCD tun, werden wir ein 4-4-2 praktizieren.M.B.: Athletisch haben wir sicher einige Defizite, besonders in der Körpergrösse. Für uns bedeutet dies, dass wir flach spielen müssen, unser Kurzpassspiel aufziehen. Mit hohen Bällen werden wir kaum gefährlich sein. Zudem müssen wir möglichst Standardsituationen vermeiden, die dem Gegner hohe Bälle in den Strafraum ermöglichen. Unnötige Fouls sind für uns tabu.

Wo sind die Stärken und wo die Schwächen Ihrer Mannschaft?

R.S.: Unsere Stärken liegen sicher im Umfeld: Die Spieler haben schon lange zusammen gespielt. Unser Team besteht aus guten Kollegen, die auch zusammen in die Ferien fahren, und nicht aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen. Ein weiterer Pluspunkt ist unser Kurzpassspiel, das anderseits auch wieder Gefahren birgt. Mit Ballverlusten eröffnen wir dem Gegner Konterchancen. Die Unerfahrenheit unserer jungen Mannschaft ist ein weiterer Schwachpunkt.M.B.: Wir haben ein ausgeglichenes Kader. Jeder kann jeden Part im Team spielen. Ich spüre eine grosse Bereitschaft zur Leistung, Einsatz und Fleiss werden unsere Trümpfe sein. Körperlich sind wir hingegen eher unterdurchschnittlich gross und wenig kräftig gebaut. Dies ist vielleicht unser Nachteil – muss aber nicht sein. Man muss einfach seine Spielweise anpassen.

Wer ist Favorit für den Aufstieg, wer Abstiegskandidat?

R.S.: Zu den Favoriten gehören sicher Léchelles, Murten und Plaffeien. Mit der Verpflichtung von Spielertrainer Charles Wittl hat Vully auch an Substanz gewonnen. Aufsteiger La Roche und wir werden wohl als Abstiegskandidaten gehandelt. Doch dabei unterschätzt man uns …M.B.: Nach der starken Rückrunde letzte Saison zähle ich Richemond zu den Favoriten, genau wie Murten und Léchelles. Aber auch Kerzers traue ich einiges zu. Sie haben ein starkes Team. In erster Linie werden es erneut die Aufsteiger schwer haben, in der 2. Liga Fuss zu fassen. Sie müssen um den Ligaerhalt kämpfen.

Wie sehen Sie das Stärkeverhältnis zwischen den Deutschfreiburger Klubs?

R.S.: Plaffeien und Murten schätze ich am stärksten ein, dahinter Kerzers und dann wir.M.B.: Murten, Kerzers und Plaffeien werden wohl dieses Jahr den Titel des besten Deutschfreiburger Klubs unter sich ausmachen.

Sie haben einen Wunsch frei: Welchen (Star-)Spieler würden Sie sich in Ihre Mannschaft holen?

R.S.: Einen Mittelfeldregisseur und einen Knipser haben wir schon. Hingegen könnten wir einen Abwehrorganisator wie Italiens Fabio Cannavaro gut gebrauchen.M.B.: Es sollte kein Künstler sein, vielmehr ein mannschaftsdienlicher Spieler. Der Engländer Paul Scholes wäre so einer.

Mehr zum Thema