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Der Pegel des Murtensees ist am Wochenende nochmals gestiegen

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Der Wasserstand des Murtensees ist in der Nacht von Sonntag auf Montag nochmals um zwei Zentimeter auf 430,71 Meter über Meer angestiegen. Das Bade- und Schifffahrtsverbot bleibt bis mindestens Donnerstag bestehen.

Der Pegel des Murtensees ist am Wochenende auf 430,71 Meter über Meer geklettert. Roland Bollin, Chef des Gemeindeführungsorgans (GFO), geht davon aus, dass sich die Situation auf diesem Niveau stabilisieren wird. «Es kann aber auch sein, dass der Murtensee weitere zwei Zentimeter ansteigt», gibt Bollin zu bedenken. Der Wasserhöchststand vom 11. April 2006 mit 430,47 Metern über Meer ist mit dem Wasserstand vom Montag jedoch bereits geknackt. 

Gründe für eine zuversichtliche Prognose sieht Roland Bollin in der Bise und dem sonnigen Wetter. Auch sei der Bielersee aktuell unter dem Niveau des Murtensees: Es laufe dort mehr Wasser ab, als zufliesse. Schmelzwasser aus den Bergen könne die Situation aber rasch wieder verändern. Der Pegel des Neuenburgersees sei gleich hoch wie jener des Murtensees. 

Zivilschutzpatrouille

«Von morgens um 8 Uhr bis um 22 Uhr patrouilliert der Zivilschutz um den Murtensee», berichtete Roland Bollin weiter. Auch die Polizei sei regelmässig vor Ort, um zu kontrollieren, ob die Spaziergängerinnen und Spaziergänger die Absperrungen respektieren oder nicht. Am Wochenende seien erneut Gitter verschoben und Absperrungen beseitigt worden. «Es gibt leider Leute, die nichts kennen und sich über die Verbote hinwegsetzen.»

Gefahr Schwemmholz

Doch die Gefahr, die von Schwemmholz ausgeht, sei nicht zu unterschätzen, betonte Roland Bollin. «Es hat ganze Bäume, die nicht mehr im Boden verankert sind; Baden im See ist gar keine gute Idee.» Auch habe sich am Wochenende ein Schiff verselbstständigt, «seine Leinen hatten sich gelöst». Die Polizei habe es wieder in den Hafen bringen können.

Ein weiteres Problem sei die Verschmutzung des Wassers. Eine Gefahr gehe zum Beispiel von Öltanks aus, wenn Keller überflutet würden. Bisher sei kein solcher Fall bekannt. Doch das Risiko bestehe und die Menschen sollten sich deshalb nicht ins Wasser begeben. 

Die Schifffahrt auf dem Murten-, dem Neuenburger-, dem Schiffenen- und dem Greyerzersee sowie auf dem Broyekanal bleibt verboten. «Einzig die Fischer und natürlich die Polizei dürfen mit ihren Booten auf die Seen hinausfahren.» Das Baden in den Gewässern ist ebenfalls bis auf weiteres strikt untersagt. Bollin geht davon aus, dass das Verbot bis Ende Woche oder gar länger andauern wird.

Kein Strom

Auf dem Campingplatz Muntelier ist die Situation unter Kontrolle, aber schwierig: «Wir mussten bereits Anfang vergangene Woche einige Gäste nach Hause schicken», erklärt Martin Zbinden vom Camping Löwenberg. Die Zeltwiese sei bereits am Dienstag unter Wasser gestanden. «Also haben wir mit dem Räumen begonnen.» Auch den Passantenplatz für Camper und Wohnwagen hätten sie vorsichtshalber sperren müssen. Momentan sei er zu einem grossen Teil geflutet. Einzig die Dauermieter durften bleiben. «Aus Sicherheitsgründen mussten wir jedoch den Strom abschalten», sagt Zbinden. Davon betroffen ist auch die Camping-Buvette – seit dem Wochenende serviert das Team nur kalte Speisen und Grilladen. 

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