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Der Pensionspreis belastet das Budget

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Im Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten präsentierten Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der Stiftung St. Wolfgang am Mittwochabend das Betriebsbudget 2017 mit Ausgaben und Einnahmen von über 20,2 Millionen Franken. Das Budget sieht ein Defizit von 155 000 Franken vor, was gemäss Daniel Neuhaus, Finanzverantwortlicher und stellvertretender Geschäftsleiter, die Hälfte des Vorjahresdefizits von 300 000 Franken ist. «Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und versucht, überall die Kosten zu optimieren», sagte Neuhaus. Einen wichtigen Punkt kann die Stiftung jedoch nicht beeinflussen: den seit fünf Jahren eingefrorenen Pensionspreis von 103 Franken pro Tag, der vom Kanton vorgegeben wird. Sie hoffe nun, sagte Verwaltungsratspräsidentin Ursula Krattinger-Jutzet, dass der Kanton den Pensionspreis für einmal Mitte Jahr erhöhen werde. Ein weiterer Faktor für das budgetierte Defizit sei die schwierige Kostenstruktur der Stiftung mit den vier Pflegeheim-Standorten, führte Neuhaus weiter aus. Zudem sei es der Stiftung wichtig, einen hohen Standard bieten zu können.

Drei neue Zimmer

Bei den Löhnen hat die Stiftung St. Wolfgang, die in Schmitten, Bösingen, Düdingen und Flamatt Pflegeheime führt, die kantonale Stufenanpassung berücksichtigt. Dies sorgt für 2017 für Mehrkosten von 60 000 Franken. Durch den Bau von drei zusätzlichen Bewohnerzimmern im Pflegeheim in Schmitten konnten Mehreinnahmen von rund 110 000 Franken budgetiert werden. Die Delegierten der fünf Trägergemeinden Schmitten, Überstorf, Wünnewil-Flamatt, Bösingen und Düdingen stimmten dem Voranschlag einstimmig zu.

Alle Betten sind besetzt

Der Betrieb in der Stiftung laufe gut, alle Betten in den Pflegeheimen seien besetzt, und es bestehe eine Warteliste, sagte Geschäftsleiter Ivo Zumwald. Zurzeit könnte die Stiftung zehn Betten mehr gebrauchen. Zumwald zeigte auf, dass die Stiftung vom bewilligten Rahmenkredit 2015–2018 etwas über 500 000 Franken für den Umbau im Pflegeheim Sonnmatt eingesetzt habe.

Zumwald informierte die Delegierten zudem über die Resultate der jüngsten Mitarbeiterbefragung. Diese seien gut bis sehr gut ausgefallen; die Mitarbeiterzufriedenheit sei generell hoch. Verwaltungsratspräsidentin Ursula Krattinger-Jutzet hob hervor, dass die Mehrheit der Befragten die Geschäftsleitung als sehr gut ausgewiesen hätten.

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