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«Der persönliche Kontakt ist ein Vorteil»

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Bösingen, Düdingen, Schmitten, Wünnewil-Flamatt und Ueberstorf haben eine gemeinsame Trägerschaft für die Berufsbeistandschaften auf ihrem Gebiet. Die Delegierten dieses Gemeindeverbandes haben an ihrer gestrigen Sitzung in Bösingen die Jahresrechnung 2018 genehmigt. Sie schliesst bei einem Ertrag von rund einer Million Franken mit einem Überschuss von 56 419 Franken – Geld, das den Gemeinden zurückerstattet wird.

Stellenleiter Elmar Boschung und sein Team haben im letzten Jahr 221 Mandate geführt, 36 kamen neu dazu, 23 wurden aufgehoben oder übertragen. Die Berufsbeistandschaft Sense-Unterland umfasst vier Personen bei den Berufsbeiständen (325 Stellenprozente) und vier Personen im administrativen Bereich (260 Stellenprozente). In beiden Abteilungen kam es im Verlauf des letzten Jahres zu Wechseln.

Persönliche Kontakte

Elmar Boschung unterstrich im Jahresbericht die gute Zusammenarbeit mit dem Friedensgericht. Nicht überall im Kanton sei dieses Verhältnis so gut. Deshalb sei aus dem französischsprachigen Kantonsteil der Wunsch geäussert worden, den Dienst zu kantonalisieren. Auch sei eine Analyse aller Berufsbeistandschaften im Gange, da die Standards teils sehr verschieden seien. Es gebe Unterschiede in den Dotationen und bei den Arbeitstechniken. «Eine Kantonalisierung der Berufsbeistandschaften wäre nicht in unserem Sinn», sagte Elmar Boschung. Die besten Erfolge erziele eine Berufsbeistandschaft mit einem engen, persönlichen Kontakt mit den Friedensrichterinnen und -richtern. «Das ist bei uns der Fall. Es bringt viele Vorteile, wenn man einander kennt und miteinander reden kann. Wäre alles unter einem Dach, ginge dieser Vorteil verloren.»

Den unkomplizierten Umgang bestätigte auch Friedensrichterin Martina Gerber. In ihrem Rückblick sagte sie, dass im Sensebezirk in der zweiten Jahreshälfte 2018 ausserordentlich viele Fälle von fürsorgerischen Unterbringungen, zum Beispiel in die Klinik Marsens, angefallen seien. «Wir können uns diesen Anstieg nicht erklären.» Sie wisse nicht, ob es allgemein mehr Leute mit psychischen Problemen gebe oder ob es ein Zufall sei, so Martina Gerber.

Zum Schluss informierte Hans Dieter Hess, Präsident des Gemeindeverbandes, über das Vorgehen, den bis heute separat laufenden Sozialdienst im Sense-Unterland in den Verband für die Berufsbeistandschaft zu integrieren. Dies wird nötig, weil es aus juristischen Gründen nicht möglich ist, die Zusammenarbeit beim Sozialdienst nur mit einer Gemeindeübereinkunft zu regeln. Ab 2021 wird der neue regionale Sozialdienst für das Sense-Unterland im Hotel Bahnhof Düdingen den Betrieb aufnehmen.

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