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Der Quartierverein Burg bleibt wachsam

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Autor: Carole Schneuwly

FreiburgEigentlich wollten die Mitglieder des Quartiervereins Burg ihre Generalversammlung vom Montagabend nutzen, um über das weitere Vorgehen hinsichtlich ihrer Einsprachen gegen die einfahrbaren Pfosten bei der Zähringerbrücke zu beraten. Weil der Gemeinderat aber noch nicht über die hängigen Einsprachen entschieden hat, blieb es bei der Diskussion von Grundsatzfragen und möglichen Szenarien.

Sowohl Vereinspräsident Jacques Piller als auch der anwesende Gemeinderat Thierry Steiert erklärten noch einmal, dass es zwischen zwei Themen zu unterscheiden gelte: Bei den zur Diskussion stehenden Pfosten handelt es sich um bauliche Massnahmen, die in der Kompetenz der Gemeinde liegen. Die Pfosten sind Teil der Begleitmassnahmen zur Poyabrücke und stehen in Zusammenhang mit der geplanten Schliessung der Zähringerbrücke. Die Schliessung selbst hingegen, für den Quartierverein der eigentliche Stein des Anstosses, ist eine Verkehrsmassnahme und untersteht der Verantwortung des Kantons.

Die kantonale Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion werde die Schliessung der Zähringerbrücke voraussichtlich im Frühling 2012 öffentlich auflegen, informierte Thierry Steiert die Versammelten. Bis dahin werde der Stadtfreiburger Gemeinderat sicher über die Einsprachen zu den baulichen Massnahmen entschieden haben: Wahrscheinlich falle der Entscheid noch vor den Weihnachtsfeiertagen, ansonsten sicher früh im nächsten Jahr.

Ersatz für Parkplätze

Derweil hatte Jacques Piller gute Neuigkeiten aus der Arbeitsgruppe zu vermelden, die sich mit dem Richtplan für das Burgquartier beschäftigt. In der Arbeitsgruppe können Quartierverein und Gewerbler ihre Wünsche an den Gemeinderat anbringen. Erst diese Woche haben man einen ersten Erfolg verzeichnet, so Piller: Der Gemeinderat habe die klare Absicht geäussert, keine Parkplätze im Quartier aufzuheben, ohne dafür Ersatz zu bieten. Der für den Verkehr zuständige Gemeinderat Steiert bestätigte das: Zwei Szenarien seien realistisch, der Ausbau des Grenette-Parkings oder die Einrichtung von Parkplätzen auf der Zähringerbrücke.

Dem Gemeinderat sei daran gelegen, gute Lösungen für das Quartier zu finden: «Das Burgquartier ist die Seele der Stadt Freiburg», so Steiert.

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