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«Der richtige Mann am richtigen Ort»

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Im Gespräch mit René Aeby, Oberamtmann-Kandidat im Sensebezirk

Autor: Mit RENÉ AEBY sprach IMELDA RUFFIEUX

Wenn Sie König des Sensebezirks wären, das Geld und die Macht hätten, ein grosses Projekt zu verwirklichen, was wäre das?

Schwarzsee touristisch auf Vordermann bringen; das wie folgt: Dank effizienter Bewirtschaftung finden wir rasch einen Parkplatz. Von der Gypsera aus fahren wir mit modernen Bahnen auf die Kaiseregg und den Schwyberg. Danach entspannen wir uns beim Hotel Bad im Wellnes-Bereich, der die vorhandene Schwefelquelle nutzt. Bei allem haben wir das Gefühl, willkommen und geschätzt zu sein.Für die Verwirklichung dieser Idee würde ich als König viel einsetzen. Ich finde, das Oberland wird manchmal etwas unter seinem Wert gehandelt. Es gibt viele gute Sachen, die man an den Mann bzw. die Frau bringen könnte.

Wie beurteilen Sie den gegenwärtigen Zustand des Sensebezirks?

Wir sind wirtschaftlich ins Hintertreffen geraten. Es ist notwendig, der Wirtschaft und der Infrastruktur einen Anstoss zu geben. Wenn das gelingt, dann geht es auch mit anderen Dingen aufwärts und wir können die Lebensqualität, die Betreuung von Jugendlichen und älteren Leuten halten bzw. fördern.Konkret heisst dies, dass wir zum Beispiel Industriezonen an verkehrsgünstiger Lage in erster Linie im Unterland an den Verkehrsachsen schaffen, die verfügbar sind. Ausserdem sollten Industrie und Wohnen sauber voneinander getrennt werden, damit es keine Friktionen gibt.Ein zweiter Entwicklungsschub wäre touristischer Natur. Der ganze Bezirk hat meiner Meinung nach Tourismus-Potenzial. Jedes Mal, wenn ich auswärtigen Leuten den Sensebezirk zeige, sind sie begeistert von der schönen, einzigartigen Landschaft.

Was ist Ihre Motivation zur Kandidatur?

Ich möchte meine Erfahrung aus 20 Jahren im öffentlichen Dienst und meine sehr guten Kenntnisse des Bezirks einbringen. Bisher war ich eher juristisch-technisch tätig. Nun reizt es mich, juristisch-politisch aktiv zu sein. Ich denke, der richtige Mann am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt zu sein, wenn ich das so sagen darf.

Ihre politischen Gegner werfen Ihnen vor, Sie seien zu stark Beamter und hätten zu wenig Ideen.

Das Grundbuchamt ist ein Ort, wo man exakt arbeiten muss, es verträgt keine Halbheiten. Ich habe stets versucht, mich in die Haut des Gegenübers zu versetzen, ihn zu akzeptieren und ihm die Sache so zu erklären, dass er es auch versteht.Wer mich näher kennt, weiss, dass ich viele Ideen habe und ab und zu fast zu weit denke. Es sind realistisch-progressive Ideen; ich verweise auf die Fusionsdiskussion im Oberland. Der Vorwurf fehlender Ideen ist wohl eher ein Vorurteil, weil man mich zu wenig gut kennt. Ich bin keiner, der sich unbedingt in den Vordergrund drängt, sondern eher einer, der versucht, seine Ideen sachlich rüberzubringen.

Was ist die wichtigste Aufgabe eines Oberamtmannes?

Der Oberamtmann ist der Ombudsmann der Bezirkseinwohner. Als oberste Pflicht sehe ich es an, den Leuten zuzuhören, auf ihre Anliegen einzugehen und wenn möglich eine Lösung zu finden. Er muss wissen, was im gefundenen Konsens, im Gesetz steht, es sauber und für jedermann möglichst gerecht anwenden. Der Oberamtmann ist auch Koordinator, Inspirator und Vertreter des Bezirks.Es geht mit, darum, für alle da zu sein, das Sense-Oberland nicht gegen das -Unterland auszuspielen, dass alle an einer guten Zukunft arbeiten und einander unterstützen, damit wir unseren Kindern einen Bezirk weitergeben können, in dem sie ihr wirtschaftliches Auskommen und positive Zukunftsperspektiven haben.

Sind Sie für Gemeindefusionen?

Ja. Ich fand es schade, dass die beiden Fusionen im Bezirk nicht zustande kamen. Ein demokratischer Konsens ist dazu nötig – es darf nicht sein, dass dieser mit allen Mitteln torpediert wird. Es ist schade, dass der Impuls, etwas Zukunftsträchtiges, Positives zu schaffen, nicht gelungen ist. Das Thema ist noch nicht vom Tisch.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen bei den Wahlen ein?

Sehr gut, weil ich sowohl von der Ausbildung, von der Erfahrung wie auch vom Typ her die Voraussetzungen für dieses Amt erfülle und die CVP gute Leute und ein gutes Programm hat.

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