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Der «ruhende Pol» verlässt die Primarschule Flamatt

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Wünnewil-Flamatt Die Schülerinnen und Schüler applaudierten und standen Spalier, als Madeleine Boschung am Mittwochmorgen ein letztes Mal vor ihrem neuen Lebensabschnitt das Primarschulhaus von Flamatt betrat. 18 Jahre hatte sie dort als Unterstufenlehrerin (1. und 2. Klasse) gewirkt.

«Du bist für mich die typische Unterstufenlehrerin. Mit deiner mütterlichen und doch konsequenten Art hast du vielen Kindern lesen und schreiben beigebracht», beschrieb Schulleiter Markus Probst seine langjährige Lehrerkollegin. Kindern mit Schwierigkeiten sei Madeleine Boschung stets mit Interesse und Verständnis begegnet. Probst bedankte sich bei ihr für die grosse Arbeit, die sie zum Wohle der Schule und der Kinder geleistet hatte.

Menschliche Wärme

Der Schulleiter sowie Christa Bürgy-Schubnell, Schulpräsidentin und Gemeinderätin von Wünnewil-Flamatt, bezeichneten die abtretende Lehrerin als ruhenden Pol der Primarschule. «Ich hatte stets das Gefühl, dich könne nichts aus der Ruhe bringen», so Bürgy-Schubnell.

Für sie sei die menschliche Wärme, die Madeleine Boschung ihren Schulkindern schenken konnte, eine wichtige Eigenschaft eines Lehrers. «Es ist wichtig, dass wir selbstständig und kompetent werden. Doch es ist falsch, die menschliche Wärme als Eigenschaft einer Lehrperson als verstaubt zu betrachten. Denn wir brauchen menschliche Wärme, um uns zu entwickeln», betonte die Schulpräsidentin.

Mit lieben Glückwünschen, Pfiffen, Jubelrufen und laut-starken Gesangseinlagen bedankten sich die Kinder bei Madeleine Boschung. «Endlich habe auch ich es geschafft und komme aus der Schule. Ich denke, bei euch wird es dann nicht so lange dauern», meinte sie schmunzelnd und sichtlich gerührt. ak

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