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Der ruhige Fluss des Pendlerverkehrs

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Polizei, dein Freund und Helfer: Als ein Lieferant leicht verzweifelt quer auf dem Kreisel bei der reformierten Kirche steht, springt ein Beamter der Polizei auf den Beifahrersitz und weist ihm den (Um)weg zum Einkaufszentrum. Offensichtlich sind nicht alle informiert über den Signalisationswechsel an der Bahnhofallee.

Es fällt auch auf, dass nicht alle Einheimischen etwas gemerkt haben. Diese hat Gemeinderat Charles de Reyff im Visier, wenn er von einer Änderung der Gewohnheiten spricht. «Muss ich mit dem Auto durch die Stadt fahren, oder gibt es andere Möglichkeiten?», fragt de Reyff. Er betont die Bedeutung der Park+Ride-Stationen an den Einfallstrassen der Stadt. Aber er regt auch an, zu Fuss zu gehen, wenn der Weg nicht zu weit ist.

Noch ist es zu früh, eine Bilanz zu ziehen; um zehn Uhr ist das Verkehrsaufkommen nicht gerade riesig. Zudem sind während den Sommerferien bedeutend weniger Autos unterwegs, als dies im Herbst der Fall sein wird.

Zuerst zu Fuss …

Wir wollen es genau wissen und nehmen den Weg unter die Räder beziehungsweise die Füsse. Letzteres macht schon fast Spass. Die Bahnhofallee gehört dem Fussgänger. Es bleibt die Qual der Wahl: Welchen Übergang soll man nehmen? Beim Bahnhofbuffet steht eine Ampel. Warten? Nein, besser zum Einkaufszentrum hinunterschlendern und mit dem Rest vor den Autos die Strasse überqueren.

Die kleinen Freuden gehen weiter. Auch am Kreisel bei der reformierten Kirche sind die Ampeln ausgeschaltet. In forschem Schritt gehts über die Tivoliallee, und es folgt die Frage an Charles de Reyff: Bleibt das so? «Die Ampeln werden während den Stosszeiten eingeschaltet, sonst bleiben sie auf dem orangen Blinklicht stehen», bestätigt der Gemeinderat. Und der Übergang vor dem Fribourg-Centre? «Momentan wird es keine Ampeln geben. Falls nötig, wären diese aber schnell installiert», erklärt Charles de Reyff.

… und dann im Auto

Versetzen wir uns nun in einen Pendler und fahren mit dem Auto durch die Innenstadt. Vom Perolles her kommend fährt man um zwei Uhr bereits in den ersten Stau. Bis zum Perolles-Centre stehen die Autos. Ziemlich zügig gehts dann durch die Bahnhofallee. Auch am Kreisel bei der reformierten Kirche ist die Wartezeit kurz, der Verkehr fliesst. Gänzlich problemlos verläuft der umgekehrte Weg, von der Kathedrale Richtung Perolles. Kaum Autos in der Tivoliallee. Warten an der Ampel vor der Beauregard-Kreuzung, das ist nichts Neues. Schon fast einsam schliesslich der Weg durch die Cardinalpassage ins Perolles.

Doch, wie sieht das zu den Stosszeiten aus? Vom Perolles her ist es genauso mühsam, mit dem Zusatz, dass um 17.30 Uhr die Massen aus dem Einkaufszentrum strömen und entsprechend den Individualverkehr stauen. Auf dem Rückweg stehen die Fahrzeuge in der Sankt-Peter-Gasse. Erstaunlich schnell dann die Passage bis in die Affrygasse.

Ein Augenschein in der Gambachallee zeigt, dass einige Tempo 30 in Kauf nehmen. In der Unterstadt hingegen sind «Schleicher» Mangelware. Doch, die echte Prüfung wartet noch auf das neue System: Das Ende der Schulferien.

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