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Der Sängerbund muss mehrere Probleme lösen

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Noch im letzten Jahr sorgten ein neuer Name und ein neues Logo für Aufwind in der bald 150-jährigen Geschichte des Sängerbundes Region SeeSaaneSense. Nun ist diese Brise bereits wieder abgeflaut: «Gleich zwei Chöre haben ihren Austritt auf Ende des Vereinsjahres gegeben», teilte Ernst Linder, Präsident des Sängerbundes, letzten Freitag den Delegierten mit. Der Gemischte Chor Münchenwiler-Courlevon habe vor einem Jahr die Singtätigkeit eingestellt und löse den Verein auf Ende Jahr auf. Und der Gemischte Chor Ried sei «mangels Interesse» aus dem Sängerbund ausgestiegen, informierte Ernst Linder. «Ich frage mich, was wir falsch machen und wohin das führt», resümierte er. Denn wenn sich der zweitgrösste aktive Chor mit über 30 Mitgliedern zurückziehe, der letztes Jahr sogar vier Neueintritte verbuchen konnte, so werde der Überlebenskampf für die verbleibenden kleineren Vereine umso schwerer, gab der Präsident zu bedenken.

Vorstandsmitglieder gesucht

Ein weiteres Problem sind die Vakanzen im Vorstand: Drei Mitglieder haben demissioniert. Dafür wurde Rudolf Juker neu in die Musikkommission gewählt. «Wir sind auf einen kompletten Vorstand angewiesen, um unsere Aufgaben erfüllen zu können», appellierte der Präsident an die Anwesenden. Erfolglos: Dafür hat der Vorstand die Kompetenz, an der nächsten Sitzung vom 10. Dezember Ersatzwahlen vorzunehmen.

Auch finanziell ist der Verein nicht auf Rosen gebettet. Die Rechnung des vergangenen Jahres schloss mit einem Verlust von rund 1400 Franken. Ebenso ist für das nächste Jahr ein Verlust von knapp 1200 Franken budgetiert.

«Wir werden trotz Schwierigkeiten nicht aufgeben», gab sich Ernst Linder indes optimistisch, «und weiterhin den Chorgesang mit Freude und Begeisterung pflegen.» mkc

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