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Der SC Düdingen Opfer seines Erfolges

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Autor: stefan meuwly

fussball 1. Liga Zwei Traktandenpunkte standen anlässlich der 86. Generalversammlung des Sportclubs Düdingen im Mittelpunkt: Zum einen war man gespannt, wie sich die abgelaufene Spielzeit finanziell auf den Verein ausgewirkt hat, und zum anderen, wer die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Pascal Baechler antreten würde.

Neues Co-Präsidium

Nach fünf Jahren an der Spitze des Vereins trat der 54-jährige Baechler von seiner Funktion zurück. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie er selbst bilanziert: «Ich bin dankbar für die fünf lehrreichen und abwechslungsreichen Jahre, die ich an der Spitze des SCD erleben durfte. Es war ein Zusammenspiel zwischen Einsatz, Fleiss, Opferbereitschaft, Erfolg wie auch Missgunst, Verschlagenheit und Misserfolg. Ich bin aber auch froh, diese Last nun weitergeben zu können.» Eine Last, die in Zukunft auf mehreren Schultern verteilt sein wird. Der SCD geht nämlich neue Wege und wählte ein Dreiergremium für die Nachfolge Baechlers.

Dieses besteht aus den bereits aktuellen Vorstandsmitgliedern Erwin Spicher und Hubert Jeckelmann sowie dem neu hinzustossenden Beat Hirschi. Der 48-jährige Anlageberater wird dabei federführend sein: «Ich werde mich um alles Organisatorische kümmern, während meine Co-Präsidenten neben den bisherigen Tätigkeiten mehr repräsentative Aufgaben übernehmen werden.» Die Eckpfeiler seiner Arbeit fasst Hirschi mit drei Buchstaben zusammen: F I S. Damit ist aber nicht etwa der internationale Skiverband gemeint, sondern die Abkürzung für Finanzen, Infrastruktur und sportlichen Erfolg. «In diesen Bereichen muss gut gearbeitet werden. Ich kenne den Verein aber bereits und freue mich auf diese neue Aufgabe», so Hirschi.

Der Vorstand besteht neben den drei Co-Präsidenten neu aus insgesamt sieben Mitgliedern. Es sind dies ausserdem Matthias Jungo (Finanzchef), Dominik Waeber (Logistik), Michel Jungo (TK/Spiko) und Irène Brügger (Sekretärin).

Budgetziel nicht erreicht

Nicht allzu rosig präsentierte sich der Finanzbericht. Die Jahresrechnung 2009/2010 schloss mit einem Verlust von CHF 34 ‚304.61 ab. Budgetiert war ein leicht positives Resultat. Als Gründe wurden insbesondere Ausfälle bei den Sponsoringeinnahmen und der gestiegene Personalaufwand der 1. Mannschaft geltend gemacht. Aufgrund des sportlichen Höhenflugs des Fanionteams fielen die Punkteprämien auch entsprechend höher aus. Der SCD wurde also quasi Opfer seines eigenen Erfolges!

Im Kader der 1. Mannschaft gab es in der Sommerpause nur wenig Mutationen. Die Abgänge von Doua (FCF) und Riedo (Kerzers) wurden mit den Zuzügen von Pelle (Richemond), Viola Sanchez (Lugano) und Messerli (Plaffeien) kompensiert.

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