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Der Schiedsrichter entschied den Abstiegskampf gegen Düdingen

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Autor: edgar fahrni

Für die Entscheidung in diesem Schlüsselspiel sorgte der Schiedsrichter aus dem Tessin, als er in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit dem Defensivstrategen Pierre Cheminade direkt die rote Karte zeigte. «Ich habe nichts getan, als bei einem Zweikampf den Ball abgedeckt und verstehe diese rote Karte beim besten Willen nicht», erklärte Cheminade.

Damit musste der SC Düdingen seine Defensive zu Beginn der zweiten Halbzeit komplett umstellen. Das klappte überhaupt nicht, denn vorerst setzte sich Michel Morganella durch, doch Peirera, der beste Akteur der Sittener, lenkte die Flanke knapp darüber. Fünf Minuten später machte es der gleiche Spieler besser und markierte das entscheidende Tor.

Starker Start

Düdingen startete stark in das Spiel und dominierte klar, obwohl die Walliser technisch und athletisch eher Vorteile hatten. Am meisten Chancen hatte Hyseni, er verlor aber praktisch jeden Zweikampf. Sehr zu gefallen wusste einmal mehr Sturny, der dank seiner Schnelligkeit mühelos mithalten konnte. Einen sehr starken Eindruck machte einmal mehr Schneuwly, doch diesmal konnte er keine seiner vielen Chancen ausnutzen. Einen eher zwiespältigen Eindruck hinterliess während der ganzen Partie Topskorer Doua Jean, der enorm kämpfte, aber ständig ins Offside lief. Die grösste Chance in der ersten Halbzeit hatte Schneuwly, als er knapp an Torhüter Couchepin scheiterte (40.).

Nach dem Gegentreffer waren die Düdinger kaum mehr zu bremsen. Besonders Schneuwly, Doua Jean und Hadorn spielten gross auf. Eine absolute Topchance vergab Schneuwly in der 62. Minute, als er von Daniel Spicher steil eingesetzt wurde. Eine weitere gute Chance für die Einheimischen vergab Yerly, der alleine an Zimmermann scheiterte (69.).

Gute Chancen vergab auch Doua Jean, als er von Brügger lanciert wurde (75.), und erneut in der Nachspielzeit. In der 79. Minute zeichnete sich der Ausgleich ab, als Schneuwly solo auf Torhüter Couchepin losspurtete. Gerade, als er abdrücken wollte, sank er aber mit einem Krampf nieder und musste sich in der Folge auswechseln lassen.

Beim FC Sitten U21 wirkte übrigens Präsident Constantin in der zweiten Halbzeit als lautstarker Antreiber. Dies aus zehn Metern hinter der Bank seines Teams. Er ermunterte oder kritisierte seine Spieler jeweils alle mit dem Vornamen. Als ihm ein ehemaliger Funktionär des SC Düdingen die Frage stellte, was er dem Schiri für die rote Karte gegen Cheminade bezahlt habe, lächelte er nur – und wurde nicht sauer.

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