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Der Schnee lockte über die Festtage viele Touristen in die Voralpen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr, Pascale Hofmeier

Freiburg Eine volle Ladung Schnee zu Weihnachten und danach kalte Tage, die ihn liegen liessen. Das Wetter bescherte den Freiburger Tourismusorten ein gutes Geschäft über die Feiertage, sowohl bezüglich der Übernachtungen wie der Tagestouristen. Letztere entflohen dem Hochnebel im Flachland.

Eine gute Bilanz zieht Adolf Käser, Tourismusdirektor von Schwarzsee: «Wir waren seit Mitte November an vielen Orten ausgebucht und mussten sogar Gäste abweisen.» Von den Problemen anderer Tourismusregionen, die unter dem starken Franken leiden, ist im Freiburgischen kaum etwas zu spüren. Dank der Kälte habe sich der Schnee bisher gut gehalten, und es seien auch viele Tagestouristen angereist. Der gefrorene See und die guten Pistenverhältnisse hätten die Leute angezogen. «Wenn es nun wärmer wird, dann wird es auf den Pisten, die wir nicht beschneien können, schnell kritisch.»

Jaun: Besser als im Vorjahr

In Jaun ist die Saison «mit Abstand viel besser» gestartet als im Vorjahr, wie Tourismusleiter Jean-Marie Buchs auf Anfrage sagte. «Letztes Jahr war es zu warm und es hat geregnet.» Nun sei Jaun immer über dem Nebel gelegen. Zudem sei die Bergstation offen, die vor einem Jahr erst nach Neujahr habe geöffnet werden können. Bezüglich der Übernachtungen seien alle Chalets und Ferienheime belegt gewesen. «Wir haben eine grosse Stammkundschaft, die immer wieder kommt», sagte Buchs. «Es gab sicher schon bessere Jahre, aber wir sind zufrieden.»

Schlittelbahn der Hit

Trotz mässigen Schneeverhältnissen und ohne Kunstschnee-Kanonen sei auch in der Station Moléson der Wintersaisonstart «überraschend gut verlaufen», so Tourismus-Direktor Antoine Micheloud. «Die Verhältnisse waren in Ordnung, wir konnten die Pisten jeden Tag öffnen», fasst er zusammen.

Besonders beliebt sei die vier Kilometer lange Schlittelbahn: «Wir hatten durchschnittlich tausend Schlittenfahrer pro Tag.» Dies, weil auch bei einer dünneren Schneedecke der Spass garantiert sei.

Auch die Hotels und Chalets haben einen positiven Dezember erlebt. «Wir waren komplett ausgebucht», versichert der Direktor. Und für die kommenden Wochen seien die Reservierungen zufriedenstellend, teilweise seien die Hotels bereits zu über 60 Prozent ausgebucht. «Den starken Franken spüren wir nicht», so Antoine Micheloud.

Jean-Pierre Repond von Tourismus Charmey ist der gleichen Meinung: «Unser Angebot ist vielfältig, und auch ausländische Touristen aus Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien kommen weiter zu uns», sagt er. Die Zahl der Übernachtungen sei «in Ordnung». Im Gegensatz zum vergangenen Dezember sei es ein guter Saisonstart gewesen – «damals mussten wir ja ein paar Tage lang die Pisten schliessen». Trotzdem hofft Repond für die nächsten Wochen noch auf mehr Schnee.

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