Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Schweiz drohen grosse Einbussen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bern Für die Versicherten wäre es ein Segen, für die Pharmaindustrie ein Horror: Letztere befürchtet für 2012 auf einem Drittel aller kassenpflichtigen Medikamente Umsatzeinbussen im Umfang von rund 20 Prozent. Denn das Bundesamt für Gesundheit überprüft die Preise dieser Medikamente und legt sie neu fest. Dabei stützt es sich insbesondere auch auf die Preise von sechs europäischen Referenzländern. Bei der letzten umfassenden Preisüberprüfung lag der Euro noch bei Fr. 1.52. Der Durchschnittskurs, den das BAG verwendet, dürfte etwa bei 1.23 liegen.

Kaufkraft einbeziehen

Daraus resultiert im Preisvergleich mit den Referenzländern ein deutlich tieferer Wert. Vertreter der Pharmaindustrie fordern deshalb, dass das BAG bei der Preisfestlegung neu auch die Kaufkraft berücksichtigt. Somit müsste es einen Kurs von knapp Fr. 1.40 einsetzen, womit deutlich geringere Einbussen drohten. Gesundheitsminister Alain Berset wird in dieser Angelegenheit das letzte Wort haben.

Ein gestern vorgestellter separater Preisvergleich zeigt zudem, dass Medikamente in der Schweiz immer noch deutlich teurer sind. BZ/ki

Bericht Seite 15

Mehr zum Thema