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Der Schwimmunterricht wird nicht obligatorisch

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Autor: Arthur zurkinden

freiburg Die bürgerliche Mehrheit im Grossen Rat folgte somit der Empfehlung des Staatsrates. «Das heisst nicht, dass der Staatsrat gegen das Grundanliegen der Volksmotion ist», hielt Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot fest. Sie gab sich überzeugt, dass zehn Lektionen, wie dies in der Motion verlangt wird, nicht genügen, damit alle Schüler lernen, wie sie sich in Notsituationen selber retten können.

Um dieses Ziel zu erreichen, fehlen im Kanton Freiburg gegenwärtig die notwendigen Schwimmbäder. «Zudem will der Staatsrat kein Obligatorium für ein bestimmtes Fach im Schulgesetz verankern, weder fürs Schwimmen noch für andere Fächer wie Mathematik», sagte sie. Er werde aber bemüht sein, den Schwimmunterricht in die Lehrpläne oder in die reglementarischen Bestimmungen aufzunehmen. Zudem wolle er dem Grossen Rat den Vorschlag unterbreiten, die Transportkosten zum Schwimmbad aus dem gemeinsamen Topf zu bezahlen.

Ratslinke für Motion

Für die Volksmotion setzte sich die Ratslinke ein. Laut Christian Marbach (SP, Düdingen) ist es gerecht, wenn alle Kinder im Kanton eine minimale Grundausbildung im Schwimmen geniessen, um Gefahren vorzubeugen. «Es kann nicht sein, dass sich Schüler Gefahren aussetzen, nur weil sie im falschen Dorf aufgewachsen sind», betonte er. Er gab sich auch überzeugt, dass mit organisatorischen Massnahmen effiziente Lösungen gefunden werden können, damit alle Schüler in der obligatorischen Schulzeit Schwimmen lernen. Und falls doch ein regionales Bad gebaut werden müsse, so sei dies für die betroffene Region eine Bereicherung, sicher nicht ein Luxus. Für SP-Sprecher GuyNoël Jelk kann es nicht sein, dass Schüler nach neun Jahren Schulzeit nicht einmal ein 25-m-Becken durchschwimmen können. az

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