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Der Seilpark Gantrisch erfindet sich neu

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es waren gewaltige Kräfte am Werk: Als der Sturm Burglind über den Seilpark im Gantrisch zog, rissen dicke Drahtseile, die auf mehrere Tonnen Gewicht ausgelegt sind. Einige grosse Fichten sind gebrochen wie Zündhölzer, oder die Sturmkraft riss sie mitsamt den Plattformen und Drahtseilen des Erlebnisparks zu Boden. «Der Sturm hat rund 80 Prozent des Seilparks zerstört», sagt Rolf Ryser, Grossmehrheitsaktionär der Seilpark Gantrisch AG. Anstelle den Kopf in den Sand zu stecken, betrachtet Ryser die Zerstörung nun als Chance für einen Neustart. «Wir bauen den Seilpark mit einigen Neuerungen wieder auf», sagt er und blickt auf die Überreste der Anlage, «er soll schöner und besser werden als je zuvor und mehr umfassen als die Seilpark-Parcours.» Einen kleinen Moment hätten sie schon gezweifelt, ob ein Wiederaufbau Sinn macht, «aber es war rasch klar, dass wir weitermachen und einen Treffpunkt für die Region schaffen wollen». In der Projektgruppe seien neben dem Seilpark auch die Gemeinde Rüschegg, der Naturpark Gantrisch, Bern Tourismus sowie die Wirtefamilie des Gasthofs Längeneybad vertreten.

Den Seilpark Gantrisch gibt es seit 2004. 11 000 Besucherinnen und Besucher zählte der Seilpark 2017. Insgesamt über die 14 Saisons sind es 175 000 Gäste gewesen, die den Weg in die Bäume fanden. «Wir haben gute Zahlen und wollen deshalb weitermachen», sagt Ryser. In all den Jahren habe er gemeinsam mit seinem zehnköpfigen Team Erfahrungen sammeln können: «Der Sturm Burglind gibt uns nun die Möglichkeit, aus unserem Wissen zu schöpfen und vieles besser zu machen.» Oft hätten sie sich in all den Jahren gesagt, «ach, hätten wir das doch anders aufgebaut». Nun gebe es die Gelegenheit dazu.

Für den neuen Erlebnispark ist neben dem Gasthof Längen­eybad ein grosser öffentlicher Spielplatz vorgesehen: «Er soll das Herzstück der Anlage werden und auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein», erklärt Ryser. Diesen Spielplatz will Ryser über ein Crowdfunding finanzieren. Der heutige Kinderparcours werde versetzt, für den neuen Seilpark sind mehrere Grillstellen geplant. «Wir wollen den Parcours so aufbauen, dass die Gäste jederzeit aussteigen oder auch nur einzelne Element begehen können.»

Schlafplätze im Seilpark

Oberhalb des Restaurants plant Ryser ein kleines «Hüttendörfli»: «Wir möchten Übernachtungsmöglichkeiten anbieten.» Dafür bestehe eine Nachfrage. «Gerade Schulklassen sind daran interessiert, eine Nacht im Seilpark zu verbringen». Ob das Aufstellen von Holzhäusern in der Form und Grösse von Zelten zonenkonform ist, müsse jedoch noch abgeklärt werden, gibt Ryser zu Bedenken. Es seien zwischen 15 und 20 Schlafplätze angedacht. Auf mächtigen Tannen soll es in dem neuen Seilpark zudem ein bis zwei Baumhütten geben. Für die Arbeiten bleibt der Seilpark in dieser Saison geschlossen. Die Neueröffnung ist auf Frühling 2019 angesetzt.

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