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Der Service Check ist eine Erfolgsgeschichte

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Freiburg Vor gut 20 Monaten wurde im Kanton Freiburg der Service Check eingeführt, um die Arbeitsverhältnisse im Bereich der persönlichen Dienstleistungen zu vereinfachen. Das Angebot richtet sich an Privatpersonen, die Leute für Hausarbeit, Kinderbetreuung oder Gartenarbeit beschäftigen. Diese Angestellten haben nicht nur ein Anrecht auf eine Entlöhnung, sondern auch auf Sozialversicherungen. Service Check übernimmt für die Arbeitgeber die Regelung von AHV, IV, Erwerbsersatz, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und gegebenenfalls Quellensteuern.

Mitte Februar habe man den 300. Kunden registriert, teilte das Sozioprofessionelle Integrationszentrum (CIS), das mit der Verwaltung des Service Check beauftragt ist, am Montag mit. Die Nachfrage übertreffe alle Erwartungen, sagte der Verantwortliche David Marguet gegenüber den FN. Zum Zeitpunkt der Lancierung im Juni 2006 habe man mit 160 Einschreibungen nach zwei Jahren gerechnet. Nun habe man die Prognosen revidiert und gehe von mindestens 400 Registrierungen bis Ende 2008 aus. Die Gründe für das grosse Echo sieht Marguet einerseits in der funktionierenden Mundpropaganda, andererseits im neuen Gesetz gegen die Schwarzarbeit, das Anfang 2008 in Kraft getreten ist.

Haushalt an erster Stelle

Allein im Jahr 2007 wurden Verträge über eine Lohnmasse von knapp 800 000 Franken registriert. Die damit verbundenen Sozialversicherungsbeiträge, von denen 1659 Angestellte profitierten, beliefen sich auf fast 150 000 Franken. 85 Prozent der Verträge betrafen Haushaltsarbeiten. Der Rest verteilte sich auf die Betreuung von Kindern und Betagten, Krankenpflege, Gartenarbeiten, Hauswarts- und andere Aktivitäten.

66 Prozent der 300 eingeschriebenen Arbeitgeber kommen aus dem Saanebezirk. Das System sei bisher vor allem im Grossraum Freiburg bekannt, erklärte David Marguet. Aus dem Sensebezirk etwa kommen nur sieben, aus dem Seebezirk gar nur sechs Prozent der Registrierten. Noch habe man in den Bezirken keine spezielle Werbung gemacht, so Marguet. Das solle sich demnächst ändern: Ein Informationsschreiben an alle Gemeinden sei in Planung.

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