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Der Sicherheitsknopf am Handgelenk

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

«Ich mag dieses mächtige Armband nicht. Ich trage den Notrufknopf darum um den Hals.» Marguerite Barras zieht die Kette aus dem Ausschnitt und zeigt den Knopf, der ihr das Leben alleine etwas erleichtert: Er sieht aus wie eine Uhr mit einem leeren Zifferblatt. Würde sie einmal schwer stürzen, könnte sie auf das leere Zifferblatt drücken – und schon würde sie telefonisch mit der Notrufzentrale des Roten Kreuzes verbunden. Marguerite Barras macht gleich vor, wies geht: Kaum hat sie auf den Knopf gedrückt, wählt der Apparat an der Wand automatisch eine Telefonnummer, und kurz darauf meldet sich über die Freisprechanlage ein Mann: «Guten Tag, Frau Barras, geht es Ihnen gut?» «Bestens», antwortet die 86-Jährige, «ich führe nur den Notruf vor.» Das sei kein Problem, meint sie zum Besuch: Sie müsse sowieso zwei Mal im Monat den Alarm auslösen, um das Gerät zu testen.

Fast täglich im Einsatz

Josef Rumo pflichtet ihr bei. Er hat vor sieben Jahren das allererste Notrufgerät des Freiburgischen Roten Kreuzes installiert, und auch heute noch ist der Rentner fast jeden Tag unterwegs, um ein neues Gerät zu installieren, ein bereits installiertes zu überprüfen oder bei einem Armband die Batterie zu wechseln.

Die Kinder wollen es

Jeweils vor der Ferienzeit hat Josef Rumo besonders viel zu tun: Verreisen die erwachsenen Kinder in die Ferien, wollen sie sich mit dem Notrufsystem versichern, dass ihre allein lebenden Mütter und Väter im Notfall schnell eine Hilfe zur Seite haben. Marguerite Barras hat selber die Initiative ergriffen: Sie habe eine Anzeige gesehen, «und da ich immer schlechter zu Fuss unterwegs bin, habe ich mich vor vier Jahren angemeldet». Das Notrufsystem gebe ihr eine gewisse Sicherheit. Andere Kundinnen und Kunden werden von ihren Hausärzten oder von Spitexangestellten auf das System aufmerksam gemacht.

Seit seiner Pensionierung vor sieben Jahren installiert Josef Rumo die Notrufgeräte. In diesen sieben Jahren sei die Nachfrage nach den Apparaten stark gestiegen: «Früher war ich alleine unterwegs, heute sind wir zu dritt, um die Apparate zu installieren», sagt Josef Rumo. Er geniesst den Kontakt zu den Menschen, den er durch sein Benevol-Engagement hat. «Und ich muss ja etwas machen und mich beschäftigen», sagt der ehemalige UBS-Angestellte lachend.

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