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Der Staatsrat hat die Regionalplanung Sense genehmigt

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Der Kanton ist einverstanden mit der Regionalplanung Sense 2030. Bis im März 2015 muss die Region Sense lediglich kleine Änderungen vornehmen. Mit der Genehmigung ist die Regionalplanung nun verbindlich für die Sensler Gemeinden–die Ortsplanungen müssen damit in Einklang sein.

 Die Regionalplanung des Sensebezirks konzentriert sich auf die drei Themen Siedlung, Verkehr und Energie. Sie definiert nebst dem Regionalzentrum Tafers/Düdingen fünf interkommunale Zentren und hält fest, dass die industrielle Entwicklung am Autobahn-Eisenbahn-Gürtel im Sense-Unterland stattfinden soll (die FN berichteten).

«Der Kanton ist zufrieden mit uns», sagt Manfred Raemy, Sekretär des Gemeindeverbandes Region Sense. Für Diskussionen habe aber beispielsweise gesorgt, dass der Plan vorsehe, Bushaltestellen zu verschieben. «Der Kanton befürchtete, dass wir dies tun wollen, um Bauland einzonen zu können», sagt Nicolas Bürgisser, Oberamtmann des Sensebezirks. Denn heute könne nur neues Bauland eingezont werden, wenn das Gebiet durch den öffentlichen Verkehr erschlossen sei. «Unser Ziel ist aber nicht, an abgelegenen Orten Bauland einzuzonen», sagt er. «Aber wir wollen Bushaltestellen verschieben können, wenn es Sinn macht, wie wir es zum Beispiel in Düdingen kürzlich gemacht haben.» Nach der Diskussion könne die Region Sense diesen Punkt aber so beibehalten.

«Im Gespräch konnten wir solche kleine Missverständnisse gut klären», sagt Raemy. Angepasst werden müssten nun in erster Linie formelle Dinge.

ÖV bleibt unverbindlich

In einem Punkt sind sich Kanton und Region Sense jedoch nicht einig geworden: Die Regionalplanung sieht eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs vor; so sind etwa höhere Kadenzen auf den Linien Freiburg–Heitenried oder Überstorf–Flamatt geplant. Die Region Sense wollte diese Pläne verbindlich machen, sowohl für den Bezirk als auch für den Kanton. Der Kanton will das aber nicht. «Wir verstehen seinen Standpunkt», sagt Bürgisser. Bessere Verbindungen seien immer mit Kosten verbunden, und der Kanton wolle sich nicht festlegen, weil wahrscheinlich das Geld fehlen werde. «Das ist schade und wir können nichts dagegen machen.»

Erste Folgen

Als Folge der Regionalplanung Sense gibt es bereits ein erstes Projekt: Die Gemeinden des unteren Sensebezirks erarbeiten gemeinsam ein Konzept für die Entwicklung der Arbeitszonen. «Die Gemeinden müssen klären, wo ihnen noch Land zur Verfügung steht. Da kann nicht mehr jede Gemeinde für sich schauen», sagt der Oberamtmann. Wie das Konzept aussehe, sei jedoch noch nicht spruchreif.

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