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Der Staatsrat will keinen Fonds für Wildschäden schaffen

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Autor: Arthur zurkinden

Einen Fonds für Wildschäden fordern die Grossräte Louis Duc (unabhängig, Forel) und Fritz Glauser (FDP, Châtonnaye) in einer Motion. In der Begründung halten sie fest, dass die Schäden, die durch das Wild, insbesondere durch Wildschweine, verursacht werden, deutlich zunehmen. Die Schäden seien so gross, dass die «Jägerkasse» nicht mehr ausreiche, um für die Entschädigungen aufzukommen.

«Jägerkasse» genügte bisher

In seiner Antwort bestätigt der Staatsrat, dass die Subventionen für Vorbeugemassnahmen und die Entschädigungen von einem Fonds für das Wild finanziert werde. Dieser werde durch Gebühren für Jagdpatente gespiesen. Im vergangen Jahr seien fast 157 000 Franken eingenommen worden, während sich die Ausgaben auf gut 141 000 Franken beliefen. Dank denm Überschüssen sei das Kapital auf über 290 000 Franken angestiegen.

Bestand der Wildschweine nimmt stark zu

Der Staatsrat rechnet auch mit einem stark steigenden Wildschweinbestand. Im Jahre 1990 wurden in der Schweiz 1536 Wildschweine abgeschossen, im Jahr 2000 rund 4000 und im 2008 bereits 9000. «Trotz dieser Entwicklung konnte den Entschädigungsgesuchen in finanzieller Hinsicht mit dem erwähnten System jederzeit begegnet werden», fährt er fort. Zurzeit dränge sich deshalb eine neue Finanzierung und andere Mittel nicht auf. Sollte sich aber herausstellen, dass die vorhandenen Massnahmen nicht mehr ausreichen, um die Schäden zu bezahlen, werde der Staatsrat die geltenden Gesetzesvorschriften überprüfen. Deshalb empfiehlt er dem Grossen Rat, diese Motion abzulehnen.

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