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Der Stadionbau schreitet zügig voran

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21. Januar 2015, Tag 143 des Stadionneubaus im Birchhölzli: Wer die Webseite des Sportclubs (SC) Düdingen besucht, kann mitverfolgen, wie das Projekt voranschreitet. Erst ein Augenschein vor Ort verdeutlicht jedoch, wie sich der Neubau vom dringend sanierungsbedürftigen Klubhaus abhebt. Schwer vorstellbar, dass im kleinen Klubhaus seit Jahren über 500 Fussballer und zahlreiche Fans ein- und ausgehen.

 Arbeiter montieren Dach

Nach der Rückrunde ist damit aber Schluss. Das neue Fussballstadion, das auf den Namen «FKB Stadion Birchhölzli» getauft wird, soll auf die neue Saison hin bereitstehen. Gestern haben Mitarbeiter der Fässler Holzbau AG in Düdingen mit der Montage des Dachs begonnen. Der Rohbau konnte sogar mit einem zeitlichen Vorsprung von zwei Wochen beendet werden. «Wir sind gut im Zeitplan. Das Wetter im Herbst hat uns dabei geholfen», sagt Beat Hirschi bei einem Rundgang auf der Baustelle. Der Co-Präsident des SC Düdingen ist auch froh darüber, dass das Baugerüst knapp nicht auf dem Kunstrasenfeld platziert werden musste. Somit kann der Spielbetrieb aufrechterhalten werden.

Blick auf das Spielfeld

Die Tribüne, auf der einst 400 Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen können, ist bereits gut erkennbar und auch die Aufteilung der Räumlichkeiten ist klar. Im Erdgeschoss kommt die erweiterte Buvette, ein Restaurant mit 80 Plätzen und Terrasse, zu stehen. Wer dort einkehrt, hat eine direkte Sicht auf das Spielfeld. Ebenfalls im Parterre sind unter anderem die neun Garderoben, WC-Anlagen und Schiedsrichterkabinen zu finden. Im Obergeschoss, hinter der obersten Tribünenreihe, ist Platz für die sogenannte Mantelnutzung. Das sind ein Fitnessstudio in Kombination mit einer Physiotherapiepraxis sowie ein VIP-Raum, der auch als Konferenzraum vermietet werden soll. Auf dem Dach wird zudem eine Fotovoltaikanlage von rund 1500 Quadratmetern installiert.

«Das ganze Gebäude ist rollstuhlgängig», erklärt Architekt Anton Kocher. Er ist zufrieden, wie die Arbeiten voranschreiten. «Nach dem Dorfturnier, das Ende Juni stattfindet, können wir das alte Klubhaus abreissen», sagt er.

Attraktive Infrastruktur hilft

 Von sportlicher wie von politischer Seite her ist das Echo auf das Stadionprojekt positiv. «Und das über den Bezirk und den Kanton hinaus», sagt Beat Hirschi. Dass Düdingen schon bald über eine topmoderne Infrastruktur verfügen werde, wirke sich zudem positiv auf die Spielerengagements aus. Und nicht zuletzt die Klubmitglieder und Fans selber seien gespannt. «Alle warten darauf, dass das Stadion fertig ist.»

Privater Hauptinvestor

Bewunderung ernte Düdingen auch dafür, dass die nötigen Geldgeber für das Projekt gefunden werden konnten, sagt Gemeinderat Bruno Schwaller. «Unser Syndic Kuno Philipona wird oft darauf angesprochen.»

Das Projekt, das auch das bereits realisierte neue Kunstrasen-Hauptspielfeld umfasst, ist mit Kosten von rund 5,5 Millionen Franken veranschlagt. Es wird durch einen privaten Hauptinvestor sowie durch weitere Geldgeber finanziert.

Zudem ist die Stadion Birchhölzli AG (siehe Kasten) eine Partnerschaft mit der Freiburger Kantonalbank (FKB) eingegangen, daher kommt auch der Name «FKB Stadion Birchhölzli».

 

Gestern haben Bauarbeiter damit begonnen, die Dachkonstruktion zu montieren. Bilder Charles Ellena

«Wir sind gut im Zeitplan. Das Wetter im Herbst hat uns dabei geholfen.»

Beat Hirschi

Co-Präsident SC Düdingen

Zahlen und Fakten

Gemeinde beteiligt sich am Aktienkapital

Die Bauherrschaft für das neue Fussballstadion in Düdingen hat die zu diesem Zweck gegründete Stadion Birchhölzli AG inne. Mit der Realisierung des Projektes ist das Büro Topfel Clément Architekten AG zusammen mit dem bereits beim Bau des Platzes involvierten Büro Kocher und Partner Architekten AG beauftragt worden. Die Gemeinde Düdingen hat mit der Trägerschaft einen Baurechtsvertrag abgeschlossen und gibt ihr das Terrain im Baurecht gegen einen Zins ab. Zudem hatte die Gemeindeversammlung Düdingen im Dezember 2012 beschlossen, dass sich die Gemeinde mit 300000 Franken am Aktienkapital beteiligt, ein zinsloses Darlehen von 300000 Franken mit einer Laufzeit von 30 Jahren gewährt und jährlich 150000 Franken an die Betriebskosten bezahlt. «Wir investieren in die Jugend und in den Sport», sagt Gemeinderat Bruno Schwaller. Der SC Düdingen zählt zurzeit 550 Mitglieder, davon 230 Junioren.ak

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