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Der «Stedtlibummler» gehört ab sofort zum Stadtbild von Murten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

Die Idee wäre eigentlich, dass der Stedtlibummler die Touristen zu den Sehenswürdigkeiten führt. Am Samstag war aber der Touristenzug selber Murtens grösste Attraktion: Wo der Stedtlibummler auf seiner Jungfernfahrt auftauchte, zog er die Blicke von Passanten und Touristen auf sich. Die meisten lächelten, ein paar wenige schüttelten den Kopf. Zumindest die Einheimischen werden sich rasch an das Züglein gewöhnen: Ab morgen Dienstag dreht der Stedtlibummler viermal täglich seine Runde.

Fahrkunst und enge Gassen

Doch zurück zum Start: Los geht die Stadtrundfahrt beim Schulhausbrunnen vor dem Berntor. In gemütlichem Tempo macht sich das Gefährt mit 40 Sitzplätzen auf den Weg Richtung Muntelier. Über Kopfhörer ist zu hören, dass der Name Murten von Moridunum stammt, was Festung am See bedeutet. Je nach Wahl wird dies auf Deutsch, Französisch, Englisch oder Berndeutsch erzählt.

Für den Inhalt des Kommentars haben die beiden Stadtführer Markus Fiedler und Heinz Kaufmann von Murten Tourismus gesorgt: Sie stellten die Audiokommentare zusammen, die im Tonstudio von Sprechern aufgenommen und mit Hintergrundgeräuschen ergänzt wurden.

Mittlerweile hat der Stedtlibummler die Altstadt erreicht. Um hier in den engen Gassen um die Ecken zu biegen, braucht es gute Fahrkünste. Doch auch diese reichen nicht immer aus. «Nach den Probefahrten mussten wir die Strecke leicht anpassen», sagt Philipp Wieland von der Firma Wieland Personentransporte. Eine Abzweigung war zu eng, die Schulgasse wurde deshalb aus der Fahrt gestrichen. Wenn der Zug durch das enge Gässchen zum Törliplatz fährt, wird klar weshalb.

Symbol für Tourismus

Philipp Wieland und sein Bruder Christoph sind mit ihrer Firma nicht nur die Betreiber des Stedtlibummlers, sondern auch die Initianten. Sie nahmen die Idee, welche ihr Vater vor der Expo entwickelt hatte, im vergangenen Jahr wieder auf. In nur fünfeinhalb Monaten haben sie ihre Vision umgesetzt. «Ich bin froh, dass es trotz knappem Zeitbudget geklappt hat», erklärt Philipp Wieland.

Auch das Büro von Murten Tourismus liegt auf der Rundfahrt. Direktor Stéphane Moret ist vom Stedtlibummler begeistert. «Das ist ein wichtiger Schritt für den Tourismus», ist er überzeugt. Die Zusammenarbeit zwischen Murten Tourismus und der Firma Wieland habe sehr gut funktioniert und in kurzer Zeit ein tolles Resultat gebracht. «Der Zug ist nicht nur ein positives Zusatzangebot, sondern auch ein gut sichtbares Symbol für Murten als Tourismusort», so Moret.

Nach 60 Minuten endet die Tour vor dem Berntor. Sowohl die Passagiere als auch die Betreiber sind mit der Jungfernfahrt zufrieden. Und Philipp Wieland blickt bereits nach vorne: «Ich hoffe, der Stedtlibummler wird ab Dienstag so gut besetzt sein wie heute.»

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