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Der Stierenberglauf macht den Auftakt

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Der Freiburger Volkslauf-Cup, der Fri-Run-Cup, wird in diesem Jahr auf eine Bewährungsprobe gestellt. Die Corona-Krise hat die Leichtathletikszene, die vom Frühling bis Anfang Herbst besonders aktiv ist, hart getroffen. Weder der Auftakt der kantonalen Laufserie, der Bösingerlauf (15.  3.), noch der Heitenried-Lauf (4  4.), der Sensler Frühlingslauf oder das Rennen in Sâles konnte durchgeführt werden. Ebenfalls bereits annulliert worden ist der Waldlauf von Romont, der im September hätte stattfinden und in die Wertung des Fri-Run-Cups einfliessen sollen.

Wie soll es mit der traditionellen Laufserie weitergehen? Die nach wie vor bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der Corona-Lage haben die Organisatoren nun veranlasst, den Fri-Run-Cup neu zu planen und in reduzierter Form durchzuführen. Dank den kürzlich vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen der Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus können zumindest die fünf restlichen geplanten Läufe durchgeführt werden.

Startschuss beim Stierenberg

Damit die Rennserie ihrem Namen auch gerecht wird, hat der Freiburger Verband nachträglich noch zwei Läufe ins Fri-Run-Programm aufgenommen: den Stierenberglauf (1.  8.) und die Trophäe Vallée du Flon (8  11.). So zählt der kantonale Volkslaufcup nun sieben Anlässe.

Der Startschuss zum Fri-Run-Cup fällt also am 1. August in Schwarzsee beim Stierenberglauf. Der Lauf, der über zehn Kilometer und 640 Höhenmeter von der Gypsera bis hinauf zur Berghütte Riggisalp führt, wird zum zwölften Mal ausgetragen. Auch heuer wird er als Freiburger Meisterschaft im Berglauf gewertet.

Ganz so wie bei den bisherigen Ausgaben wird der Stierenberglauf am Schweizer Nationalfeiertag allerdings nicht über die Bühne gehen. Aufgrund der Corona-Massnahmen müssen die Organisatoren einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Die augenfälligste betrifft den Start. So werden nicht alle Läuferinnen und Läufer gleichzeitig losrennen, sondern sie werden gestaffelt in Blöcken auf die Bahn geschickt. Die Siegerehrung – bei der letztes Jahr Cédric Lehmann (Bern) und Inge Jenny (Düdingen) zuoberst auf dem Podest standen – fällt aus. «Die Preise werden wir den Siegern nach Hause schicken», sagt Hugo Raemy, OK-Präsident des Stierenberglaufs.

Garderoben werden dieses Mal keine zur Verfügung gestellt, die erfrischende Dusche nach den Laufstrapazen müssen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anderswo genehmigen.

Ungewohnt dürfte für die Athleten auch das Anmeldeprozedere sein. Nicht möglich sind dieses Jahr Nachmeldungen oder Anmeldungen vor Ort – etwas, was beim Stierenberglauf in den letzten Jahren immer rege benutzt wurde. So waren 2019 knapp 400 Läufer vorab aus der Region, aber auch aus der restlichen Schweiz und dem Ausland in Schwarzsee zugegen. Nur gerade die Hälfte hatte sich allerdings vorangemeldet. Für Raemy kein Grund zur Sorge. «Bis gestern hatten sich bereits 86 Personen angemeldet, obwohl das Rennen erst in dreieinhalb Wochen stattfindet.» Der OK-Präsident hält es sogar für möglich, dass man einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen könne. «Die Leute wollen wieder etwas machen, es hat lange kein richtiges Rennen mehr gegeben. Beim Orientierungslauf, der kürzlich in unserer Gegend stattgefunden hat, waren die Besucherzahlen auch sehr hoch.»

Fünf Läufe werden gewertet

Dem Start zum Fri-Run-Cup steht demnach nichts mehr im Wege – vorausgesetzt, das Coronavirus verunmöglicht ihn bis dahin nicht doch noch. Für den Fall, dass der eine oder andere Lauf des neuen Fri-Run-Kalenders nicht durchgeführt werden kann, haben die Organisatoren die Wertungsbestimmungen vorsorglich angepasst.

Ursprünglich wären von den zehn geplanten Rennen die sechs besten Laufzeiten eines Athleten in die Gesamtwertung eingeflossen. Nun werden nur die fünf besten Ergebnisse berücksichtigt. Gar nur vier Resultate wären es, wenn weniger als sieben Läufe stattfinden könnten. Auch für den schlimmsten Fall haben die Organisatoren klare Regeln beschlossen: Sollten bis Ende Jahr weniger als vier Läufe ausgetragen werden können, dann würde es 2020 keine Fri-Run-Wertung geben.

«Die Leute wollen wieder etwas machen, es hat lange kein richtiges Rennen mehr gegeben.»

Hugo Raemy

OK-Präsident Stierenberglauf

Kalender

Die Rennen des Fri-Run-Cups 2020

1. August: Stierenberglauf (Schwarzsee, neu)

21. August: Volkslauf auf der Bahn (Bulle)

5. September: Rechthaltenlauf (Rechthalten)

10. Oktober: Chupià-Pantè (Marsens)

8. November: Trophäe Vallée du Flon (Bouloz, neu)

21. November: Corrida Bulle (Bulle)

12. Dezember: Weihnachtscup (Estavayer)

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