Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Strich rückt bedrohlich näher

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eishockey: Gottérons dritte Niederlage in Folge in Davos

Autor: Von KRISTIAN KAPP

Der HC Davos feierte gegen Gottéron im neunten Heimspiel seinen bereits achten Sieg und festigte damit seinen Platz im «elitären» Spitzentrio, welches (zumindest momentan) nichts mit dem Strichkampf zu tun hat. Für die Freiburger Mannschaft rückt nach der dritten Niederlage in Folge der ungeliebte Platz 9 immer näher und das Heimspiel morgen gegen Lugano verkommt zu einem veritablen «Sechs-Punkte-Spiel».

Gottéron legt Protest ein

Chancen auf einen Punktgewinn verspielte Gottéron in Davos bloss zu Spielbeginn. Jene Phase gestalteten die Freiburger überlegen und konnten auf das entgegen dem Spielverlauf kassierte 0:1 dank zwei starken Aktionen des überragenden Topskorers Julien Sprunger mit der kurzfristigen 2:1-Führung reagieren. In der Folge zeichnete sich jedoch wenig Überraschendes ab: Der HC Davos, tags zuvor im Gegensatz zu Gottéron spielfrei, wirkte je länger, je frischer und feierte dank einem immer klarer werdenden Chancenplus am Ende einen verdienten 4:2-Sieg.Hinter das Schlussresultat ist ein Fragezeichen zu setzen, jedoch bloss ein ganz kleines: Pelletier deponierte nach Loïc Burkhalters 3:2-Siegestor eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels beim slowakischen Referee Peter Jonak einen Spielfeldprotest. Der Grund: Er glaubte die Sirene vor dem Tor gehört zu haben, Bild und Ton des Fernsehens lassen jedoch auf ein korrektes Tor schliessen. Damit gab es eine interessante Parallele zum ersten Aufeinandertreffen der Saison: Als am 29. September Gottéron zuhause gegen Davos 1:0 gewann, hatte Gil Montandon den Gamewinner ebenfalls nach exakt 19:59 Minuten erzielt.Auch wenn die Freiburger Niederlage am Samstag am Ende dem Spielgeschehen entsprach – Davos traf nicht weniger als dreimal die Torumrandung – muss aus Gottérons Sicht von einer verpassten Chance geredet werden. So spielte der HC Davos mit nur drei Ausländern (Jesse Niinimäki, der Ersatz für den verletzten Petr Taticek, wird erst ab morgen eingesetzt), dafür mit einer bemerkenswert jungen Mannschaft. Nicht weniger als acht Davoser im Kader gegen Freiburg waren erst 20 Jahre oder jünger. Dennoch brachte der HCD den Sieg nach dem spektakulären Startdrittel mit viel Routine und starkem Boxplay während 40 Minuten über die Zeit. Während Davos im Überzahlspiel drei Mal reüssierte, gelang Freiburg in neun Powerplays kein einziges Tor.

Attraktives Startdrittel

Das grösste Spektakel erlebten die 4264 Zuschauer jedoch im Startdrittel: Es war ein ungemein schnelles und offenes Spiel, welches sie in den ersten 20 Minuten zu sehen bekamen. Sie konnten sich an zwei Mannschaften erfreuen, die in erster Linie Tore schiessen und nicht sie verhindern wollten. 3:2 lautete das Tor- und 15:10 das Schussverhältnis nach 20 Minuten – beides zu Gunsten des HC Davos. Dass da die defensive Ordnung auf beiden Seiten nicht immer gewährleistet war, ist nur unschwer zu erahnen, genauso, wie es kein Drittel für die beiden Torhüter Leonardo Genoni (Davos) und Sébastien Caron (Freiburg) war. So profitierten zu Beginn beide Teams auch von der Unordnung vor dem gegnerischen Tor: Bei Peter Guggisbergs 1:0 hinterliess die Gottéron-Abwehr genauso einen orientierungslosen Eindruck wie jene der Bündner bei Beni Plüss’ Ausgleich, welchem zudem ein verhängnisvolles Fehlzuspiel von HCD-Verteidiger Pascal Müller vorausging. Als wären die fünf Tore nicht unterhaltend genug, sorgten die beiden Paradeformationen bei ihren zeitgleichen Shifts für Emotionen in Form von «Nettigkeiten» körperlicher und verbaler Art, welche Gottérons Shawn Heins mit den Davosern Reto von Arx und Alexandre Daigle austauschte.

Mehr zum Thema