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Der Teamcheck des Meistertrainers

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Saison 2017/18: Quali-Rang 11, Playout-Final

HC Ambri-Piotta

«Ambri hat gemacht, was es machen musste: Es setzt vermehrt auf junge Spieler. Dabei hilft, dass mit Trainer Luca Cereda und Sportchef Paolo Duca zwei Einheimische in der Verantwortung stehen, weshalb die Fans mehr Geduld aufbringen. Ich denke, dass Ambri noch hartnäckiger sein wird, als es in der letzten Saison schon gewesen ist. Im Ausländerbereich sind die Tessiner solide aufgestellt. Bryan Lerg ist sicher besser als Jeff Taffe. Und der neue Goalie Daniel Manzato ist eine gute Ergänzung zu Benjamin Conz. Ein Schwachpunkt der Tessiner ist die Verteidigung. Der Abgang von Michael Fora (Red.: Carolina Hurricans) ist ein grosser Verlust. Er war nicht nur der Captain und ein Leader, sondern brachte auch Robustheit und Härte auf das Eis. Die Neuen wie Samuel Guerra oder Lorenz Kienzle können das nicht kompensieren. Insgesamt glaube ich deshalb, dass es für Ambri am Ende einmal mehr nicht ganz für die Playoffs reichen wird.»

Trainer: Luca Cereda. Ausländer: Nick Plastino (CAN), Matt D’Agostini (CAN), Dominik Kubalik (CZE), Bryan Lerg (USA). Zuzüge: Lorenz Kienzle (Gottéron), Samuel Guerra (ZSC Lions), Jannik Fischer (Lausanne), Johnny Kneubühler (Lausanne), Daniel Manzato (Lugano), Fabio Hofer (Linz), Bryan Lerg (Rögle). Abgänge: Jesse Zgraggen (Zug), Lukas Lhotak (Gottéron), Franco Collenberg (Thurgau), Cory Emmerton (Nowosibirsk/KHL), Eliot Berthon (Servette), Miachel Fora (Carolina/NHL), Adrian Trunz (?), Jeff Taffe (Bratislava/KHL), Thibaut Monnet (Kloten), Peter Guggisberg (?), Fabio Haller (Winterthur).

Saison 2017/18: Quali-Rang 5, Playoff-Viertelfinal

Freiburg-Gottéron

«Das Kader der Freiburger gefällt mir. Natürlich hinterlassen die Abgänge von Yannick Rathgeb und Roman Cervenka Lücken, gerade im Powerplay. Aber mit den beiden Verteidigern Philippe Furrer – er ist immer noch einer der besten seines Fachs – und Noah Schneeberger hat Gottéron in der Defensive an Härte und Erfahrung gewonnen. Rathgeb ist zwar talentiert, aber defensiv keine Bank. Und natürlich steht mit Reto Berra neu ein Klassemann zwischen den Pfosten, wobei mir auch Barry Brust letzte Saison gut gefallen hat. Es war hilfreich, wie er die Scheibe hinten raus spielen konnte. Berra ist mit dem Stock sicher weniger agil. Den neuen Amerikaner Andrew Miller kenne ich zu wenig, um ihn abschliessend beurteilen zu können. Er wird aber sicher weniger spektakulär sein als sein Vorgänger Cervenka. Trotzdem: Gottéron stellt eine sehr solide Mannschaft und es würde mich nicht überraschen, wenn sie es in der Qualifikation in die Top 4 schaffen würde.»

Trainer: Mark French (CAN). Ausländer: Jonas Holos (NOR), Michal Birner (CZE), Andrew Miller (USA), Jim Slater (USA). Zuzüge: Philippe Furrer (Lugano), Marco Forrer (Davos), Sandro Forrer (Zug), Makai Holdener (Servette), Lukas Lhotak (Ambri), Andrew Miller (Charlotte/AHL), Noah Schneeberger (Davos), Samuel Walser (Davos). Abgänge: Roman Cervenka (ZSC Lions), Nelson Chiquet (GCK Lions), John Fritsche (Servette), Andrea Glauser (SCL Tigers), Lorenz Kienzle (Ambri), Caryl Neuenschwander (Rücktritt), Yannick Rathgeb (NY Islanders/NHL), Chris Rivera  (?).

Saison 2017/18: Quali-Rang 3, Playoff-Halbfinal

EHC Biel-Bienne

«Die Bieler sind auf dem Papier sicher noch besser geworden. Aber ganz ehrlich: Letzte Saison ist mit Rang drei alles für den EHC Biel gelaufen. Der Trainerwechsel zu Antti Törmänen schlug ein, Goalie Jonas Hiller kam wieder in Bestform und auch ein Routinier wie Verteidiger Beat Forster war top. Eigentlich spricht nichts dagegen, dass Biel nicht wieder so gut sein sollte – aber genau da liegt die Gefahr. Wenn alle denken, es geht nun einfach so weiter. Die Seeländer waren immer eine Mannschaft von harten Arbeitern. Damit haben sie alles erreicht. Jetzt wollen sie aber plötzlich ein talentiertes Team sein, was etwa der Transfer von Damien Brunner unterstreicht. Biel hat durch die Zuzüge ein wenig seine Identität verloren. Das kann speziell dann eine Gefahr sein, wenn die talentierten Spieler nicht abliefern. Für mich ist der EHC Biel eine der am schwierigsten einzuschätzenden Mannschaften für die kommende Saison.»

Trainer: Antti Törmänen (FIN). Ausländer: Anssi Salmela (FIN), Robbie Earl (USA), Marc-Antoine Pouliot (CAN), Toni Rajala (FIN). Zuzüge: Damien Brunner (Lugano), Dominik Egli (Kloten), Michael Hügli (Rapperswil), Mike Künzle (ZSC Lions), Janis Moser (Junioren), Jan Petrig (Junioren), Damien Riat (Servette), Anssi Salmela (Riga/KHL), Rajan Sataric (Rapperswil), Ramon Tanner (Davos). Abgänge: Cedric Hächler (Rapperswil), Benoît Jecker (Lugano), Mathias Joggi (Ajoie), Samuel Lofquist (San Antonio/AHL), Valentin Lüthi (Langenthal), Jacob Micflikier (?), Nicholas Steiner (Kloten), Dabian Sutter (Kloten), Philipp Wetzel (La Chaux-de-Fonds).

Saison 2017/18: Quali-Rang 8, Playoff-Viertelfinal

HC Genf-Servette

«Die Rückkehr von Chris McSorley auf den Trainerposten sollte den Genfern endlich wieder Stabilität verleihen. Servette wird definitiv wieder das berühmt-berüchtigte McSorley-Eishockey zelebrieren. Das Team wird hartnäckig sein und wieder viel Zug auf das gegnerische Tor haben, ganz einfach geradlinig spielen. Genf wird insgesamt wieder eine wilde Mannschaft stellen, die dadurch zu alter Stärke zurückfindet. Wichtig ist auch, dass McSorley und der ebenfalls zurückgekehrte Geschäftsführer Christoph Stucki wieder Ruhe in den Verein und das Umfeld bringen. Sicherlich, im Bereich des Talents haben die Genfer im Vergleich zur letzten Saison keine Fortschritte erzielen können. Romain Loeffel und Damien Riat werden beide nur schwer zu ersetzen sein. Trotzdem werden die Genfer irgendwie einen Weg finden, um in die Playoffs einziehen zu können – wenn diesmal wohl auch nur ganz knapp.»

Trainer: Chris McSorley. Ausländer: Johan Fransson (SWE), Henrik Tömmernes (SWE), Lance Bouma (CAN), Tommy Wingels (USA). Zuzüge: Eliot Berthon (Ambri), Lance Bouma (Rockford/AHL), Tim Bozon (Kloten), John Fritsche (Gottéron), Timothy Kast (Zug), Marks Lazarevs (GCK Lions), Mike Völlemin (Langenthal), Tommy Wingels (Boston/NHL). Abgänge: Christophe Bays (La Chaux-de-Fonds), Stéphane da Costa (Jekaterinburg/KHL), Tim Grossniklaus (Olten), Adam Hasani (La Chaux-de-Fonds), Makai Holdener (Gottéron), Romain Loeffel (Lugano), Damian Riat (Biel), Kay Schweri (Rapperswil), Nick Spaling (?), Tim Traber (Lausanne).

Saison 2017/18: Quali-Rang 1, Playoff-Halbfinal

SC Bern

«Die Abgänge von Luca Hischier oder Simon Bodenmann sind sicherlich ein Verlust. Mit Gre­gory Sciaroni, Daniele Grassi und Mattias Bieber konnten die Berner auf dem Transfermarkt aber gut auf diese Abgänge reagieren. Diese Spieler haben in der letzten Saison unter Wert gespielt oder hatten wie etwa Sciaroni viel Pech mit Verletzungen. Dass Torhüter Leonardo Genoni ab der Saison 2019/20 für Zug spielen wird, wird keinen Einfluss auf seine Leistungen haben. Die Berner haben bereits in der Champions Hockey League wieder gezeigt, dass sie ganz einfach eine routinierte Mannschaft sind, die nur sehr schwer zu schlagen sein wird. Der SCB ist deshalb für mich wieder der Favorit. Anders als etwa beim ZSC steht auch kein neuer Trainer an der Bande, was jeweils eine gewisse Zeit braucht, um auf Touren zu kommen. Gelingt dem SC Bern ein guter Start, wird er schwierig zu überholen sein. Für den Qualifikationssieg tippe ich auf den SCB.»

Trainer: Kari Jalonen (FIN). Ausländer: Adam Almquist (SWE), Mark Arcobello (USA), Andrew Ebbett (CAN), Jan Mursak (SLO). Zuzüge: Adam Almquist (Frölunda), Matthias Bieber (Kloten), Esbjörn Vold Fogstad (Junioren), Colin Gerber (Junioren), Daniele Grassi (Kloten), Aurélien Marti (Langenthal), Jan Mursak (Frölunda), Gregory Sciaroni (Davos). Abgänge: Juhamatti Aaltonen (Skellefea), Simon Bodenmann (ZSC Lions), Tim Dubois (Rücktritt), Luca Hischier (Davos), Dario Meyer (Davos), Maxim Noreau (ZSC Lions), Mika Pyörälä (Oulu/FIN), Gian-Andrea Randegger (Rücktritt), Raymond Mason (?).

Saison 2017/18: Quali-Rang 6, Playoff-Viertelfinal

HC Davos

«Um den HCD mache ich mir trotz der vielen gewichtigen Abgängen wie Samuel Walser, Gregory Sciaroni oder Noah Schneeberger eigentlich keine grossen Sorgen. Man sollte nie gegen Trainer Arno del Curto wetten. Letzte Saison lief der Puck nicht für die Bündner. Davos hatte kein Glück mit den Ausländern und die beiden jungen Torhüter Gilles Senn und Joren van Pottelberghe konnten ihre guten Leistungen aus dem Vorjahr nicht wiederholen. Dass sich Davos kurzfristig mit Anders Lindbäck auf der Goalieposition verstärkt hat, ist deshalb nachvollziehbar. Über Erfolg und Misserfolg werden ganz grundsätzlich die Ausländer entscheiden, denn mit den Schweizer Spielern arbeitet Arno traditionell gut. Für die Top 4 wird es zwar in der Qualifikation nicht reichen – die Konkurrenz wird immer stärker –, aber in den Playoffs würde ich Davos niemals abschreiben.»

Trainer: Arno Del Curto. Ausländer: Magnus Nygren (SWE), Parttu Lindgren (FIN), Shane Prince (USA), Sami Sandell (FIN), Anders Lindbäck (SWE). Zuzüge: Thierry Bader (Kloten), Davyd Barandun (Junioren), Yannick Frehner (Junioren), Luca Hischier (Bern), Dario Meyer (Bern), Inti Pestoni (ZSC Lions), Shane Price (NY Islanders/NHL), Sami Sandell (Tampere/FIN), Lukas Stoop (Kloten), Anders Lindbäck (Nashville/NHL). Abgänge: Nando Eggenberger (Oshawa/OHL), Marco Forrer (Gottéron), Tim Grossniklaus (Olten), Mauro Jörg (Lugano), Simon Kindschi (SCL Tigers), Robert Kousal (Brynäs/SWE), Broc Little (Lingköping/SWE), Noah Schneeberger (Gottéron), Gregory Sciaroni (Bern), Dario Simion (Zug), Samuel Walser (Gottéron).

Saison 2017/18: Quali-Rang 7, Meister

ZSC Lions

«Mit dem Trainerwechsel und den Zuzügen muss sich die Mannschaft zuerst wieder neu finden. Der Titel aus der Vorsaison hat ganz sicher Last von den Schultern genommen – der ZSC kann frei aufspielen. Die offensiv starken Denis Hollenstein, Simon Bodenmann und Roman Cervenka sorgen für noch mehr Qualität, auf der anderen Seite hat das Team aber Kämpfer wie Ronalds Kenins oder Mike Künzle verloren. Die Chemie innerhalb der Mannschaft hat sich dadurch ganz bestimmt ein bisschen verändert. Wichtig ist diesbezüglich, dass der charakterstarke Verteidiger Kevin Klein geblieben ist – umso mehr nach dem Rücktritt vom langjährigen Captain Mathias Seger. Zudem hat es ein paar gute junge Spieler wie Marco Miranda oder Jérôme Bachofner, die Druck machen. Der ZSC hat ohne Zweifel das nötige Talent und er wird seinen Weg ganz an die Spitze finden. Trainer Serge Aubin kenne ich noch als Spieler als ich bei Servette gearbeitet habe, aber nicht als Trainer. Er weiss, dass er eine gute Mannschaft übernommen hat.»

Trainer: Serge Aubin (CAN). Ausländer: Kevin Klein (CAN), Maxim Noreau (Bern), Roman Cervenka (CZE), Fredrik Pettersson (SWE), Drew Shore (CAN). Zuzüge: Tim Berni (GCK Lions), Simon Bodenmann (Bern), Roman Cervenka (Gottéron), Denis Hollenstein (Kloten), Maxim Noreau (CAN). Abgänge: Samuel Guerra (Ambri), Ronalds Kenins (Lausanne), Lauri Korpikoski (Turku/FIN), Mike Künzle (Biel), Inti Pestoni (Davos), Mathias Seger (Rücktritt), Mattias Sjögren (Rögle/SWE), Linden Vey (ZSKA Moskau/KHL).

Saison 2017/18: Quali-Rang 10, Abstiegsrunde

HC Lausanne

«Ich erwarte ein besseres Lau­sanne als noch in der letzten Saison, als der Club überraschend in die Abstiegsrunde musste. Von Torhüter Cristobal Huet wurden nochmals Top-Leistungen erwartet, diese konnte er aufgrund von Verletzungen aber nicht zeigen. Die Goalie-Position wird Lausanne auch diese Saison umtreiben, wobei ich zugeben muss, dass mir Zuzug Luca Boltshauser trotz dem Abstieg mit dem EHC Kloten gut gefallen hat. Durch die sehr guten Transfers von Christophe Bertschy, Ronalds Kenins oder Robin Grossmann ist die Mannschaft stärker geworden. Und ich denke, dass Ville Peltonen in seiner ersten Saison als Headcoach einen guten Job machen wird. Aber es ist, wie es ist: Wenn die Torhüter nicht gut halten, ist alles andere nur wenig wert. Ich sehe den LHC dennoch auf einem Platz in den Top 6 oder gar Top 5.»

Trainer: Ville Peltonen (FIN). Ausländer: Jonas Junland (SWE), Petteri Lindbohm (FIN), Dustin Jeffrey (CAN), Torrey Mitchell (CAN). Zuzüge: Christoph Bertschy (Binghampton/AHL), Luca Boltshauser (Kloten), Robin Grossmann (Zug), Ronalds Kenins (ZSC Lions), Robin Leone (Kloten), Petteri Lindbohm (Chicago/AHL), Torrey Mitchell (LA Kings/NHL), Matteo Ritz (Junioren), Lee Roberts (Junioren), Tim Traber (Servette). Abgänge: Florian Conz (Rücktritt), Nicklas Danielsson (Brynäs/SWE), Yannik Fischer (Ambri), Martin Grenat (?), Cristobal Huet (Rücktritt), Johnny Kneubühler (Ambri), Alain Miéville (La Chaux-de-Fonds), Harri Pesonen (SCL Tigers), Sven Ryer (Rücktritt), Jakub Stepanek (Bratislava/KHL), Eric Walsky (Rücktritt).

Saison 2017/18: Swiss-League-Meister, Aufstieg

SCRJ Lakers

«Ganz ehrlich, diese Mannschaft kann ich nur ganz schwer einschätzen. Hingegen hat mir durchaus gefallen, was ich letzte Saison von den Spielen in der Swiss League habe aufschnappen können. Es ist aber ein grosser Sprung von der zweithöchsten Liga in die National League, speziell was das Talent der Spieler anbelangt. Natürlich haben die Lakers noch die Aufstiegseuphorie. Aber sollten sie in ein Loch fallen, wird es schwer sein, wieder aus dem Tief herauszufinden. Viel hängt auch von Goalie Melvin Nyffeler ab. Ich kenne ihn ja aus meiner Zeit bei Gottéron. Ist er gut drauf, kann Melvin spektakuläre Paraden zeigen. Nun liegt die ganze Last auf seinen Schultern und er wird sehr viel Arbeit bekommen. Das gefällt ihm sicherlich, aber es wird für ihn mental sehr hart werden. Und Melvin bleibt von seiner Statur her ein kleiner Torhüter, das ist ein Nachteil und kann über eine ganze Saison schon etwas ausmachen. Die Playoffs zu erreichen wird für Rapperswil-Jona Lakers sehr schwierig, aber sie werden den einen oder anderen Gegner sicher ärgern können.»

Trainer: Jeff Tomlinson (CAN). Ausländer: Matt Gilroy (USA), Jared Aulin (CAN), Dion Knelsen (CAN), Casey Wellman (USA). Zuzüge: Noël Bader (Zug), Leonardo Fuhrer (Ajoie), Matt Gilroy (Jokerit/KHL), Timo Helbling (Zug), Cédric Hächler (Biel), Roman Schlagenhauf (Kloten), Kay Schweri (Servette), Andri Spiler (Kloten), Casey Wellman (Sotschi/KHL). Abgänge: Lars Frei (Thurgau), Cyrill Geyer (Rücktritt), Michael Hügli (Biel), Rajan Sataric (Biel), Rubio Schir (Basel), Gianluca Zanzi (Thurgau).

Saison 2017/18: Quali-Rang 4, Playoff-Final

HC Lugano

«Der Wechsel in der Verteidigung von Philippe Furrer zu Romain Loeffel springt einem natürlich sofort ins Auge. Das bedeutet für Lugano natürlich ein Plus an Spektakel und Offensive, aber eben auch weniger Stabilität in der Verteidigung. Der Abgang von Furrer zu Gottéron wird im Tessin ein wenig unterschätzt, zumal auch andere Backs wie Julien Vauclair nicht jünger werden. Ich spüre irgendwie, dass Lugano eine schwierige Saison haben wird. Das Team ist bestimmt nicht schlecht aufgestellt, aber letzte Saison hatten Spieler wie Gregory Hoffmann und Maxim Lapierre doch ein relativ optimales Jahr. Diese Teamstützen brauchen diesmal sicher mehr Unterstützung von den anderen Linien, will Lugano wieder zu den besten fünf Teams der Liga zählen. Und da ist auch immer noch Linus Klasen, der zuletzt kaum mehr gespielt hat und ein Störfaktor gewesen sein könnte. Weil die Mannschaft Qualität hat, könnte es erneut gut kommen, aber ich denke nicht, dass sie nochmals bis in den Final vorstossen kann.»

Trainer: Greg Ireland (CAN). Ausländer: Taylor Chorney (USA/CAN), Linus Klasen (SWE), Jani Lajunen (FIN), Maxim Lapierre (CAN). Zuzüge: Tylor Chorney (Columbus Blue Jackets/NHL), Timo Haussener (EVZ Academy), Benoit Jecker (Biel), Mauro Jörg (Davos), Romain Loeffel (Servette). Abgänge: Damien Brunner (Biel), Philippe Furrer (Gottéron), Ryan Johnston (Lulea/SWE), Daniel Manzato (Ambri), Bobby Sanguinett (?).

Saison 2017/18: Quali-Rang 2, Playoff-Viertelfinal

EV Zug

«Über den neuen norwegischen Trainer Dan Tangnes habe ich aus meinem Bekanntenkreis sehr viele positive Dinge gehört. Die Zuger sind eigentlich immer solid unterwegs, obwohl das Kader immer ein wenig dünn ist. Auch jetzt fallen bereits wieder zwei Verteidiger verletzungshalber aus. So bringen die Zuger zwar zwei absolute Top-Linien auf das Eis, aber dahinter kommt doch sehr oft zu wenig. Für die Regular Season reicht das und der EVZ war die letzten Jahre in der Tabelle immer vorne mit dabei. Aber für die Playoffs, wenn es an die Kraftreserven geht, fehlt dann halt doch die Tiefe. In den letzten Jahren wurde oftmals die Schuld Trainer Harold Kreis in die Schuhe geschoben, wenn in den Playoffs-Runden früh Schluss gewesen ist. So einfach ist aber eben nicht und es ist halt einfach, den Coach für alles verantwortlich zu machen. Ich rechne diesmal mit einer eher durchwachsenen Saison für den EV Zug. Die Top 5 liegen für die Zentralschweizer trotzdem im Bereich des möglichen.

Trainer: Dan Tangnes (NOR). Ausländer: Carl Klingberg (SEW), David McIntyre (CAN), Viktor Stalberg (SWE), Garrett Roe (CAN), Pontus Widerström (SWE). Zuzüge: Yannick-Lennart Albrecht (SCL Tigers), Dario Simion (Davos), Pontus Widerström (Frölunda/SWE), Jesse Zgraggen (Ambri), Miro Zyrd (SCL Tigers). Abgänge: Nolan Diem (SCL Tigers), Tobias Geisser (Washington/NHL), Robin Grossmann (Lausanne); Timo Helbling (Rapperswil), Timothy Kast (Servette), Larri Leeger (SCL Tigers).

Saison 2017/18: Quali-Rang 9, Abstiegsrunde

SCL Tigers

«Eine von Heinz Ehlers gecoachte Mannschaft ist immer schwer zu schlagen. Defensiv stehen die Tigers meistens sehr gut. Es gilt abzuwarten, wie sich diesbezüglich die vielen Veränderungen in der Defensive auswirken werden. Klar ist aber, dass die Tigers immer am Limit spielen müssen, um eine Chance auf die Playoffs zu haben. Letzte Saison gelang ihnen das ziemlich erfolgreich und dennoch hat es am Ende nicht gereicht. Deshalb werden die Top 8 wieder ein schwieriges Unterfangen werden. Ein wenig skeptisch bin ich bezüglich der Rückkehr des Kanadiers Chris DiDomenico. Ich habe selten gute Erfahrungen mit Spielern gemacht, die zurückgeholt wurden, nachdem sie zuvor schon mal gute Leistungen im Club gezeigt hatten. Ein Plus der Tigers ist hingegen Torhüter Ivars Punnenovs. Der hat sich stark entwickelt und ist einer der besseren Goalies der Liga. Letzte Saison konnte er viele Spiele für die Tigers retten. Das muss Punnenovs in dieser Saison erneut machen.»

Trainer: Heinz Ehlers (DEN). Ausländer: Chris DiDomenico (CAN), Eero Elo (FIN), Aaron Gagnon (CAN), Mikael Johansson (SWE), Harri Pesonen (FIN). Zuzüge: Claudio Cadonau (Langenthal), Chris DiDomenico (Rockford/AHL), Nolan Diem (Zug), Andrea Glauser (Gottéron), Simon Kindschi (Davos), Larri Leeger (Zug), Harri Pesonen (Lausanne). Abgänge: Yannick-Lennart Albrecht (Zug), Miro Zyrd (Zug), Lukas Haas (Olten), Philippe Seydoux (Kloten), Martin Stettler (Rücktritt), Yves Müller (Langenthal), Antti Erkinjuntti (Tappara/FIN).

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