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Der technische Blick zurück

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: marjolein bieri

200 Jahre Technik, Mechanik und Elektronik versammeln sich in einem grossen Saal an der Retro-Technica Schweiz. Das Forum Freiburg wird zum Mekka aller Technikliebhaber, Sammler, Kenner und Bastler. Plattenspieler, alte Jukeboxes, Radios und Grammofone, Näh- und Kaffeemaschinen, Fotoapparate, Telefone, Funkgeräte und Fernseher füllen die Stände der rund 150 Aussteller aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland.

Ersatzteillager

Mitten unter ihnen ist Christian Perritaz. Der Inhaber eines Antiquitätengeschäfts an der Steinbrückengasse in Freiburg kommt jedes Jahr hierher, um seine «Objekte» an den Mann zu bringen. «Die Atmosphäre an einer solchen Messe ist völlig anders als jene, die ich täglich in meinem Laden erlebe. Sowohl die Standbetreiber wie auch die Besucher sind ein ganz eigenes Völkchen», sagt Perritaz.

Während er in seinem Geschäft primär antike Möbel und Uhren sowie restaurierte Waffen verkauft, kann er hier die strengen Anforderungen an seine Ware etwas lockern. «An der Messe verkaufe ich oft inkomplette, völlig unrestaurierte Gewehre, die einem Bastler wichtige Ersatzteile liefern können, die er auf dem Markt niemals mehr finden könnte.»

Keine Spontankäufer

«Ich verkaufe immer einigermassen gut an den Messen», bilanziert Perritaz. Es handle sich dabei jedoch kaum um Spontankäufe. Denn die Käufer suchen gezielt nach einem bestimmten Objekt. «Sammler stöbern spezifisch nach Stücken, um ihre Kollektion zu erweitern, und Bastler kommen sogar oftmals mit dem Massstab, um wirklich das passende Teil für Baustelle zu Hause zu finden.» Die Käufer seien wahre Kenner. Sei das Objekt der Begierde gefunden, handle es sich nur noch um eine Frage des Preises, sagt Perritaz.

Freude, keine Verpflichtung

Die Teilnahme an einer Messe bedeutet immer auch viel Arbeit. Bereits eine Woche vor Ausstellungsbeginn musste Perritaz beginnen zu sortieren, zu putzen, zu überprüfen und alle Objekte mit Preisen zu versehen. An den zwei Messetagen kümmert er sich von morgens bis abends alleine um seinen Stand. «Wenn ich mal eine kurze Pause machen will, kann ich einen Standnachbarn fragen, der gerne auch auf meinen Stand aufpasst. Man hilft sich so gegenseitig.» Alleine ist er also nicht. Seine Kollegen an den Ständen neben ihm kennt er seit Jahren. Denn die Plätze bleiben immer die gleichen an der Retro-Technica. «Dies kommt daher, dass Besucher aus den letzten Jahren bestimmte Händler, bei denen sie schon mal etwas gefunden haben, so gezielt aufsuchen können», erklärt Perritaz.

«Ich bin in einer privilegierten Lage», sagt Perritaz lachend; «da ich einen gut laufenden Laden führe, muss ich nicht jedes Wochenende an eine Messe gehen, sondern darf einige ausgewählte Male diese Erfahrung machen.» Dreimal im Jahr nimmt er an einer Messe teil. «So bleibt es etwas Besonderes.»

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