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Der Torfluch hält weiter an

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Ein Raunen hier, ein Abschluss da, doch selbst im letzten Drittel will den kämpfenden Senslerinnen einfach kein befreiender Treffer gelingen. «Es ist krass. In 14 Jahren als Trainer habe ich so etwas noch nie erlebt!», sagt Ärgera-Trainer Jan Jungo nach der Partie. «Es tut weh im Trainerherz, wenn man sieht, dass die Mannschaft hart arbeitet, sich aber nicht belohnt. Wir haben im Vergleich zum Spiel gegen Burgdorf einen grossen Schritt nach vorne und vieles besser gemacht.» In der Tat spielte das Tabellenschlusslicht insbesondere im ersten Abschnitt in der Defensive deutlich entschlossener als zuletzt. Dennoch konnten die Giffersnerinnen nicht verbergen, dass die schwierigen Wochen am Selbstvertrauen genagt haben. Während das Heimteam seine wenigen vielversprechenden Gelegenheiten ereignislos verstreichen liess, stachen die Skorpione noch vor der Pause zu. Corinne Buri schloss einen schnellen Konter zur Führung ab.

Fragiles Gebilde

Nach den Besprechungen in den Kabinen bot sich den Freiburgerinnen früh die ultimative Chance, den wichtigen Ausgleich zu erzielen. Gleich zwei Spielerinnen waren ungestört Richtung Gäste-Torhüterin Janina Limacher aufgebrochen, doch auch dieser Versuch brachte zum Entsetzen des Heimpublikums keine Änderung auf der Anzeigetafel ein. Anstatt 1:1 hiess es rund drei Minuten später dann 0:2. Lara Kipf hatte nach einem Tohuwabohu im Slot die Schaufel genau am richtigen Ort und musste den Lochball lediglich über die Linie drücken. Der definitive Entscheid folgte schliesslich kurz vor der zweiten Drittelsunterbrechung, als die Skorpions mit drei Treffern für die Zäsur sorgten. In dieser Phase zeigte sich deutlich, wie wenig es in diesen Tagen braucht, um das fragile Gebilde bei Ärgera zu erschüttern. Für die letzten zwanzig Minuten ersetzte Torhütertrainerin Patricia Roux die angeschlagene Sarah Berger zwischen den Pfosten. Wie ihre Kollegin konnte sie sich in der Folge über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Während Emmental Zollbrück nach vier Niederlagen in Serie bestens gelaunt den Schlussabschnitt herunterspielte, versuchten die Sense-Oberländerinnen, im Hinblick auf die kommenden Aufgaben das Spiel unbedingt mit einem positiven Gefühl zu verlassen. Doch auch dieses Minimalziel blieb Giffers verwehrt, da sich Limacher den Shutout nicht mehr vermiesen lassen wollte. Mit starken Interventionen, insbesondere gegen Eloise Perritaz und Lea Bertolotti, hatte sich die Zollbrücker Torfrau die Null redlich verdient.

Resthoffnung bleibt

Trotz des klaren Erfolgs muss sich laut Skorpion-Trainer Felix Coray sein Team bis zum Playoffstart noch steigern. «Im ersten Drittel hat man die Frustrationen der letzten Niederlagen bemerkt, darum hat es auch lange gedauert, bis wir ins Spiel gekommen sind. Gedanklich müssen wir in den Spielzügen schneller werden, weil es sonst nicht reichen wird.» Sein Gegenüber Jan Jungo schlägt sich derweil mit ganz anderen Sorgen herum, doch hat er die minimale Hoffnung auf einen Platz an der Sonnenseite noch nicht aufgegeben. «Wir sind erst in den Playouts, wenn es im Teletext wirklich rot ist. Das Einzige, was die Mannschaft im Moment braucht, ist ein Erfolgserlebnis in Form eines Tores.» In den letzten beiden Partien trifft Ärgera Giffers auf Unihockey Berner Oberland und Zug United.

Telegramm

Ärgera Giffers – Emmental Zollbrück 0:8 (0:1, 0:4, 0:3)

Heilig-Kreuz-Halle. 96 Zuschauer. – SR.: Bajoni/Lehmann. Tore: 16. C. Buri (M. Thomi) 0:1. 30. L. Kipf 0:2. 38. J. Maurer (C. Buri) 0:3. 39. L. Baumgartner (C. Buri) 0:4. 40. L. Liechti (N. Spichiger) 0:5. 44. S. Brechbühl 0:6. 49. S. Brechbühl (F. Kuratli) 0:7. 60. F. Kuratli (L. Liechti/Ausschluss N. Dietrich) 0:8. Strafen: 1-mal 2 Min. gegen Ärgera, 0-mal 2 Min. gegen Zollbrück.

Frauen. NLA. Rangliste: 1. Piranha Chur 15/45. 2. Kloten-Dietlikon 16/42. 3. Bern-Burgdorf 16/35. 4. Berner Oberland 15/30. 5. Zollbrück 16/28. 6. Winterthur 16/18. 7. Laupen ZH 16/18. 8. Zug 16/9. 9. Frauenfeld 16/7. 10. Ärgera Giffers 16/5 .

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