Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der traditionsreiche Spengler Cup trotzt Corona

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Spengler Cup soll in diesem Jahr wieder stattfinden und am Stephanstag eröffnet werden. Das ist aufgrund der erneut äusserst ungemütlichen Corona-Lage bemerkenswert.

Ein Effort der Veranstalter und ein solidarisches Verhalten der Ligakonkurrenten des Gastgebers HC Davos ermöglichen zumindest den Start zum 94. Spengler Cup. Nach den pandemiebedingten Absagen von Team Canada und Ambri-Piotta sprangen kurzfristig Slovan Bratislava und die kreierte “Bern Selection” ein. Ein Team, das vorab mit Spielern der drei Berner National-League-Klubs von SC Bern, EHC Biel und SCL Tigers bestückt ist.

Mit dem finnischen Verteidiger Juuso Hietanen oder dem vereinslosen amerikanischen NHL-Spieler Bobby Ryan wirken auch zwei “Fremdlinge” in der “Bern Selection” mit. Hietanen vertritt die Farben von Ambri-Piotta, das vor zwei Jahren mit seiner beeindruckenden Fangemeinde für eine Ambiance gesorgt hatte, die alteingesessene Spengler-Cup-Kenner als die “beeindruckendste Stimmung in der Geschichte des Traditionsturniers” bewertet hatten.

Gianola adelt Raffainer

Als “Zeichen der Solidarität” wertet Raeto Raffainer, “Ober-Sportchef” beim SC Bern und am letzten Spengler Cup 2019 noch als HCD-Sportchef tätig, das kurzfristige Engagement der Berner Klubs, zu dem der Engadiner massgeblich mitgewirkt hat. “Raeto ist ein Hockey-Freund und weiss um den Wert des Spengler Cups. Das war ein Engagement von ihm für das Hockey und nicht aus Gewissens-Gründen”, betont Spengler-Cup-Chef Marc Gianola gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA über seinen vor einem Jahr zum SCB gewechselten Angestellten.

Raffainer fungiert denn auch als Delegationsleiter der “Bern Selection”, Biels Headcoach Antti Törmänen amtiert als Cheftrainer, Jason O’Leary von den SCL Tigers und Johan Lundskog vom SC Bern werden ihm assistieren.

Wiedergutmachung vom HCD gefordert

Interessant ist, dass dieses Team mit dem langjährigen Davoser Beat Forster als Captain sowie mit elf Ausländern bereits in der Vorrunde in einem Schweizer Duell den HC Davos fordern wird. Die Bündner haben von ihrem blutleeren Spengler-Cup-Auftritt vor zwei Jahren noch etwas gutzumachen. Damals verlor man alle drei Spiele und scheiterte erstmals seit 2010 bereits in den Viertelfinals.

Für viel Häme sorgte dabei die Tatsache, dass man im Viertelfinal gegen Turku (1:3) zahlreiche Spieler schonte, um für ein geplantes “Schluss-Feuerwerk” bereit zu sein. Der Plan ging nicht auf.

Nun scheint der in der dritten Saison von Christian Wohlwend gecoachte HCD trotz drei Liga-Niederlagen in Folge nach der Nationalmannschafts-Pause von Mitte Dezember auf allen Ebenen stabiler zu sein; der erste Heim-Triumph seit 2011, damals unter Trainer-Legende Arno Del Curto, sollte drin liegen. In Abwesenheit von Rekordsieger Team Canada könnte Gastgeber Davos mit einem Trophäen-Gewinn mit dem 16-fachen Turniergewinner aus Nordamerika gleichziehen.

Frölunda als Topfavorit

Die stärkste Konkurrenz für den HCD auf dem Papier verkörpert das in der anderen Vorrunden-Gruppe spielende Frölunda, das den ersten schwedischen Triumph in Davos seit 1994 (Färjestad) anstrebt. Frölunda ist als Champions-League-Rekordgewinner quasi Europas Nummer 1. Das Team aus Göteborg gewann bereits vier Mal die 2014 neu lancierte Champions Hockey League, in der allerdings keine KHL-Teams mitspielen.

Zum Turnier-Auftakt trifft Frölunda auf Slovan Bratislava, das die heimische Liga in der Slowakei derzeit souverän anführt und den Spengler Cup bei vier Teilnahmen dreimal und in Serie gewann; in den Jahren 1972 bis 1974 unter damals noch freiem Himmel.

Im Gegensatz zu Frölunda und Slovan Bratislava sind KalPa Kuopio und Sparta Prag in ihren Ligen derzeit fernab der Spitze klassiert. Beide Vereine konnten sich jedoch schon in die Davoser Siegerliste eintragen. KalPa Kuopio im Jahre 2018, als es dem Team in der nationalen Meisterschaft vergleichbar durchzogen lief, und Sparta Prag zweimal (1962 und 1963).

Vor elf Jahren blieb Sparta Prag in Davos bei seiner letzten Teilnahme ohne Sieg. Und der letzte tschechische Triumph am Spengler Cup liegt schon 39 Jahre zurück, als 1982 das seinerzeit legendäre Dukla Jihlava triumphierte. Die Tschechen fordern zum Auftakt in der “Schweizer Gruppe” die “Bern Selection”.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema