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Der Traum der Schweizer Eishockey-Nati lebt weiter

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Der Optimismus war gross im Schweizer Lager vor dem WM-Viertelfinal gegen Deutschland. Umso ernüchternder ist nun das Ausscheiden.

Nationaltrainer Patrick Fischer ist überzeugt, dass die Schweizer eines Tages Weltmeister werden. 2018 fehlte wenig dazu, scheiterte das Team doch erst im Final im Penaltyschiessen an Schweden, nachdem Kevin Fiala in der Verlängerung eine grosse Chance vergeben hatte. Vor zwei Jahren fehlten im Viertelfinal gegen Kanada 0,4 Sekunden zum erneuten Einzug in die Top 4, diesmal waren es 44 Sekunden.

Die erzielten Fortschritte unter Fischer sind unverkennbar, die Schweizer können mittlerweile alle Gegner fordern. «Jede Mannschaft hat Mühe mit unserem Speed», erklärt der 45-Jährige. Nach dem bitteren Out an der WM 2019 wurde alles infrage gestellt. Nicht nur das sogenannte Playbook erfuhr Änderungen, es wurde auch eingehend diskutiert, wie die Gegner die Schweizer wahrnehmen sollten.

Schweizer Tugenden

In die Entwicklung des Leitbilds waren diverse Coachs involviert, es entstand aus der Gruppe heraus und umfasst folgende Punkte: das Team zuerst, Fokus, Qualität und Herz. Jeder Spieler weiss genau, was von ihm erwartet wird. Schliesslich sind neben der spielerischen Qualität auch der Charakter, die Einstellung und das Engagement entscheidende Faktoren, um erfolgreich zu sein.

Diese Tugenden lebten die Schweizer in Riga vor. Trotz einer schwierigen Vorbereitung mit drei abgesagten Testspielen waren sie beim Turnierstart bereit und begeisterten in der Gruppenphase mit fünf Siegen in sieben Partien. Es war zu spüren, dass jeder unbedingt eine Medaille wollte, die Spieler sprachen offen vom WM-Titel als Ziel. «Jeder ist stolz, für die Schweiz zu spielen», sagte Nationalmannschaftsdirektor Lars Weibel. «Das nach aussen transportieren zu können, macht extrem viel Freude.»

Der letzte Eindruck bleibt

Nichtsdestotrotz bleibt immer der letzte Eindruck haften. Und dieser ist, dass die Schweizer eine grosse Chance vergeben haben – umso mehr, als in diesem Jahr kaum Stars aus der NHL dabei sind, es keine Übermannschaft gibt. Die USA und Kanada erreichten mit Teams die Halbfinals, die auf dem Papier deutlich schwächer besetzt sind als in anderen Jahren. Schweden verpasste zum zweiten Mal nach 1937 (10.) an einer WM die Top 8.

All dies war den Schweizern selbstredend bewusst. Ob es das war? Jedenfalls fehlte es ihnen im Viertelfinal an jener Leichtigkeit, die sie in der Vorrunde ausgezeichnet hatte. Klar sind die Deutschen ein hartnäckiger Gegner, und es ist schwierig, gegen sie Tore zu schiessen, dennoch war die Ausgangslage selten besser, erst recht nach einer 2:0-Führung. Doch anstatt dass dieses Resultat die Mannschaft beflügelte, agierten die Schweizer nach dem Anschlusstreffer zu passiv, was Fischer ärgerte.

Fokus auf Olympia

Trotz der erneut harten Lektion fand Fischer, dass die Mannschaft im Vergleich zur WM vor zwei Jahren in der Slowakei einen Schritt vorwärts gemacht habe. «Wir zeigten ein gutes Turnier, waren wieder nah dran. Ich weiss nicht, was es mit der Mannschaft macht, wieder so verloren zu haben», führt er aus. Für Weibel gibt es diesbezüglich zwei Möglichkeiten, nämlich dass dieses Scheitern am Selbstvertrauen kratzt oder dass es anspornt.

Zu hoffen ist auf die zweite Variante. Nach der letzten bitteren Niederlage gegen Deutschland an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang, als die Schweizer im Achtelfinal nach Verlängerung 1:2 verloren, reagierten sie mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille. Das nächste Turnier sind die Olympischen Spiele in Peking. Vielleicht gelingt dem Team dann ebenfalls eine beeindruckende Reaktion. So oder so lebt der Traum von Fischer weiter.

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