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Der TTC Düdingen stemmt sich gegen den Abstieg aus der Nationalliga A

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Die Aufsteigerinnen behielten in zwei nervenaufreibenden Begegnungen einen kühlen Kopf und holten gegen Muttenz und Winterthur einen 2:4-Rückstand auf. Dank diesen zwei Unentschieden bleibt der TTC Düdingen im Kampf um den Ligaerhalt im Gespräch.

Revanche geglückt

Gegen die Baslerinnen und die Zürcherinnen hatte es in der Vorrunde jeweils eine deutliche 1:6-Niederlage abgesetzt. «Vor allem gegen Winterthur wurden wir in der Vorrunde überrumpelt. Die beiden Remis bedeuten einen grossen Schritt nach vorne», betont Teamcoach Patrick Jörg. Beeindruckt habe ihn vor allem, wie die Spielerinnen auf die beiden 2:4-Rückstände reagiert haben: «Die Mädchen haben dank der letzten Erfolge viel Selbstvertrauen getankt und glauben in jeder Situation an sich.»

Brügger/N. Brülhart in Hochform

Im Spiel gegen Rio-Star Muttenz traf dies vor allem für Michelle Brügger zu. Die Schülerin stellte ihre Gegnerinnen mit ihrem Offensivspiel vor unlösbare Probleme. Im letzten Durchgang krönte die 15-Jährige ihre starke Vorstellung mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Melanie Morillo (A18), die sie bis anhin nie schlagen konnte.

Auch ihre Teamkollegin Nadine Brülhart zeigte sich gegen Winterthur von ihrer abgeklärten Seite. Gegen Angela Keel gab Brülhart im dritten Satz einen 9:1-Vorsprung aus der Hand. «Jede andere Spielerin hätte gezaudert und das Spiel verloren», betont Jörg. Nicht so Nadine Brülhart: Die Schmittnerin blieb ruhig und gewann die restlichen Sätze souverän. Auch gegen Tini Schmid bot sie mental eine tolle Leistung. Die 17-Jährige lag im Entscheidungssatz mit 1:6 hinten, drehte danach auf und gestand der Ex-Nationalspielerin lediglich noch zwei Punkte zu. Es war der Punkt, der den Düdingerinnen das viel umjubelte Remis sicherte.

Wie ein alter Hase

«Ruhe bewahren», das ist die grosse Stärke der KV-Angestellten: «Ich hake die negativen Situationen sofort ab und denke während des Spiels auch nicht mehr daran.» Dies gelingt Nadine Brülhart so gut, dass sie bei knappen Spielständen meistens die Nase vorn hat.

Ihre Schwester Marina würde vieles dafür geben, ein Stück dieser Abgeklärtheit zu haben. Die 18-Jährige ist in der NLA nämlich noch ohne Einzelerfolg: «Die Situation ist schwierig für mich. Ich sehe die anderen gewinnen und möchte auch meinen Teil zum Erfolg beitragen.» Im Training spiele sie eine Klasse besser, könne dies im Ernstkampf jedoch nicht umsetzen.

Die Senslerinnen schieben sich dank der beiden gewonnenen Punkte auf Rang vier vor. Trotzdem bleibt die Tabellensituation eng. Drei Runden vor Schluss trennen lediglich zwei Punkte die Teams von Düdingen, Winterthur, Muttenz und Uster. mm

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