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Der Umbruch vor dem Durchbruch?

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Autor: Michel Spicher

Etwas mehr als die Hälfte der Qualifikationsphase ist absolviert und die 1.-Liga-Meisterschaft präsentiert sich als eine Drei-Klassen-Gesellschaft: Vier Mannschaften haben sich an der Tabellenspitze abgesetzt, dahinter folgt ein breites Mittelfeld und am Ende der Rangliste liegen drei abgeschlagene Teams, die aller Voraussicht nach die Playouts bestreiten müssen.

Die Düdingen Bulls gehören zur privilegierten Klasse. Mit 27 Punkten liegen die Sensler momentan auf Platz vier, haben nach zwölf Runden fünf Punkte mehr auf dem Konto als im Vorjahr. In der vergangenen Saison brauchte man 29 Zähler, um sich für die Finalspiele der 1. Liga zu qualifizieren. Im Jahr davor waren es 25. Die Bulls haben schon jetzt mehr Punkte gesammelt und marschieren einmal mehr mit riesigen Schritten in Richtung Playoffs.

Die Suche nach der idealen Position

In Düdingen ist man denn auch fleissig daran, die zweite Phase der Meisterschaft vorzubereiten. «Wir befinden uns im Umbruch», erklärt Trainer Thomas Zwahlen. «In den letzten Tagen habe ich quasi die halbe Mannschaft umgestellt. Wir haben die Linien neu zusammengestellt, die Abwehr umgekrempelt und versuchen so, neue Wege zu gehen.» Nicht, dass der bisherige Weg der Bulls der falsche gewesen wäre – ein Blick auf die Tabelle beweist das Gegenteil. Zwahlen ist aber ein Perfektionist. Einer, der stets das Optimum aus seiner Mannschaft herausholen will. «Es geht darum, für jeden Spieler die beste Position zu finden. Nur wenn der Einzelne seine Aufgabe mit Freude erfüllt, kann er konstant gut spielen. Ansonsten produziert er immer wieder Aussetzer, weil die letzte Überzeugung fehlt.»

Ob die Umstellungen des Trainers die Bulls auf der Suche nach Konstanz weiterbringen, wird sich weisen. Beim letzten, erknorksten 7:3-Erfolg über Schlusslicht Tramelan hat sich gezeigt, dass bei den Düdingern in dieser Hinsicht durchaus Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Zudem geht es beim Tabellenvierten auch darum, für die Playoffs taktische Varianten einzuüben und die Abstimmungen zwischen den Spielern zu verbessern. «Sollten unsere Veränderungen nicht den erhofften Erfolg bringen, ist es kein Weltuntergang. Wir können immer wieder zurück zu unserem bisherigen System. Das hat ja auch ganz gut geklappt», so Thomas Zwahlen.

Heute Revanche in Martigny?

Die Anhänger der Düdingen Bulls dürfen also gespannt sein, mit welcher Aufstellung ihr Team heute Abend (19 Uhr) beim Spitzenkampf in Martigny antritt. Das erste Duell zwischen dem Tabellenleader Red Ice Martigny-Verbier und den Bulls verlief spektakulär und hart umkämpft. 7:6 hatte sich der Aufstiegskandidat aus dem Wallis durchgesetzt. «Offensiv haben wir damals recht stabil agiert», erinnert sich Düdingens Trainer. «Im Boxplay haben wir aber viele individuelle Fehler gemacht, die der Gegner schonungslos ausgenutzt hat.»

Die Düdingen Bulls haben mit den Wallisern aber auch noch eine zweite Rechnung offen: Nur zu gerne würden sie Revanche nehmen für die Niederlage im letztjährigen Playoff-Halbfinal (2:3).

Zwahlen optimistisch

«Ich habe den Eindruck, dass unser Team heute stabiler ist als bei letzten Duell gegen Red Ice, und zwar in allen vier Linien», so Thomas Zwahlen. Deshalb traue er seinem Team durchaus einen Sieg zu. «Das bedingt aber, dass wir in der Defensive fehlerlos spielen und dass sich jeder einzelne an die taktische Marschroute hält.»

Damian Roggo fällt für die heutige Partie wegen einer Hirnerschütterung aus, fraglich ist auch der Einsatz von Philipp Fontana, der unter Schmerzen in der Achsel leidet. Ansonsten kann Thomas Zwahlen gegen Martigny-Verbier auf sein ganzes Kader zurückgreifen. Mit Marco Baeriswyl wird zudem eine Elite-A-Junior von Gottéron in der Patinoire Municipale zum Einsatz kommen.

Thomas Zwahlen gibt seinen Düdingen Bulls neue taktische Anweisungen.Bild Charles Ellena/a

«Nur wenn der Einzelne seine Aufgabe mit Freude erfüllt, kann er konstant gut spielen.»

Autor: Thomas Zwahlen

Autor: Trainer Düdingen Bulls

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