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Der Unterschied von zwanzig Jahren

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Der Unterschied von zwanzig Jahren

22. Düdinger Cross – Rolf Rüfenacht gewinnt vor Daniel Weber

Mit dem Düdinger Cross wurde am Samstag die Freiburger Leichtathletik-Saison lanciert. Der 20-jährige Rolf Rüfenacht (CA Marly) bestritt sein erstes Rennen bei den Aktiven. Er wie Frauensiegerin Monique Zimmer (TSV Düdingen) hatten auf dem schweren Boden ein leichtes Rennen.

300 Läufer hatte der TSV Düdingen angekündigt. Nun gingen deren 177 an den Start – das OK hatte demnach mit der Vorankündigung um einiges zu hoch spekuliert, auch in Sachen renommierte Namen. Denn es starteten auch einige der angemeldeten Eliteläufer nicht, u. a. Hugo Raemy.

Exakt zwanzig Jahre liegen zwischen Rolf Rüfenacht und dem zweitklassierten Daniel Weber (40). Rüfenacht läuft neu bei den M20 und Weber bei den M40. Weber hatte in den vergangenen 15 Jahren den Freiburger Langstreckenlauf entscheidend mitgeprägt, vor allem mit vielen Siegen. Am Samstag wurde er wie im Vorjahr Zweiter. Weber konnte Rolf Rüfenacht nach drei von neun Runden nicht mehr folgen. Ein Generationswechsel, ist man versucht zu sagen. Aber stellt man auf diese beiden Athleten ab, so wurde dieser Wechsel schon am vergangenen Murtenlauf vollzogen. Da war Rolf Rüfenacht auf dem 20. Rang in 58:11 Sekunden eingelaufen, während Weber dahinter 59:24 Minuten erreichte.

Aber es war der erste Sieg für Rolf Rüfenacht bei den Aktiven. «Ich konnte das Rennen kontrollieren. Es lief mir sehr gut.» Der 20-Jährige machte über die Festtage ein Trainingscamp, aber zuhause. Sieben Trainings pro Woche absolvierte er. Sein Nahziel sind nun die Schweizer Cross-Meisterschaften.

Grünig und OL-Spezialist Feldmann

Daniel Weber, der am 31. Dezember 40-jährig geworden war, plant noch diese Saison, voll zu trainieren. «Eines meiner Ziele sind die Berglauf-WM in Turin. Ich sehe Chancen, Meister der M40 zu werden. Danach ist Schluss», sagt er.

Dritter wurde Kaspar Grünig (Kalchstätten): «Ich habe es gerne, wenn der Boden tief ist. Aber es war hart; ich musste in der zweiten Runde eine Lücke schliessen. Als ich bei der Spitze war, zog Rolf Rüfenacht gerade das Tempo an.» Nach Rennhälfte waren die Positionen bezogen. Auch OL-Spezialist Robert Feldmann (Murten) lief da schon an vierter Stelle: «Mit dem Rang bin ich zufrieden, mit dem Lauf nicht. Als ich sah, dass ich nicht mehr nach vorne kam, wurde ich langsamer.» Für Feldmann war es ein Trainingslauf auf einen Sprint-Weltcup-Lauf hin anfangs März in Bari (It). Dazu hatte er sich im Schweizer Feld in Effretikon qualifizieren müssen. Er wurde Fünfter, wobei fünf das Ticket erhielten. bi
Monique Zimmer:
Trainingslager

Monique Zimmer (TSV Düdingen) gab am einheimischen Cross das Saisondebüt, und sie hatte keine Konkurrenz. Zimmer war über Neujahr in einem Trainingslager in Portugal. Nächstens reist sie für weitere zwei Trainingswochen nach Südafrika: «Für die Cross-WM muss ich im belgischen Dour einen Selektionslauf machen. Ausserdem starte ich am Lausanne-Cross, aber auf der Langdistanz. Auf der kurzen habe ich in den vergangenen Jahren immer gewonnen.» bi

Vizeweltmeister im Duathlon: Zweite wurde Susanne Rufer. Die 32-Jährige war 1998 Vize-Weltmeisterin im Langdistanz-Duathlon. Jetzt ist sie Läuferin. Warum? «Ich habe mit dem Duathlon aufgehört, weil es damit schnell bergab ging, sobald der Triathlon olympisch war.» Rufer lief im Vorjahr in 2:44 Stunden ihren ersten Marathon. Diese Zeit will sie heuer an den SM in Winterthur verbessern. bi

Juniorensieger Biedermann: Rudolf Biedermann (TSV Düdingen) kam bei den Junioren zu einem überlegenen Sieg. Er lief zu Beginn keck mit Rüfenacht, Weber und Co. mit und hielt zwei Runden mit. Dann fiel er zurück. bi

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