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Der Verband OS Sense genehmigt einen neuen Betriebskostenverteiler

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Zumholz Die Änderung des Betriebskostenverteilers wurde nötig, da das bisherige System der Gemeindeklassifizierung durch den Neuen Finanzausgleich abgelöst wird. «Es war nicht leicht, eine Lösung zu finden», erklärte Walter Fasel, Präsident des Gemeindeverbandes Orientierungsschule (OS) des Sensebezirks, an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom Donnerstagabend in Zumholz. Neu berücksichtigt der Verteiler neben der zivilrechtlichen Bevölkerung auch das Steuerpotenzial. Da dies eine wesentliche Änderung darstellt, müssen alle 19 Verbandsgemeinden noch darüber befinden.

Der neue Verteiler entspreche einem sehr sozialen System. «Zwischen den Gemeinden geschieht ein massiver horizontaler Finanzausgleich», hielt Walter Fasel fest. Durch die Betriebskosten werden jährlich elf Millionen Franken umverteilt. Die Kosten für alle Werke würden gemäss der Kraft der einzelnen Gemeinden verteilt. «Das ist vorbildlich. Ich bin stolz, dass wir dies schaffen.» Die Delegierten stimmten der Statutenänderung diskussionslos zu.

Zwei neue Berufsberater

Im zweiten Teil gab der langjährige Berufs- und Laufbahnberater Cyrill Schwaller Einblick in gesetzliche Grundlagen seines Fachbereichs, rief die Kosten des Bildungssystems in Erinnerung und verglich die Schweiz mit anderen europäischen Ländern, was den Besuch von Berufslehren bzw. weitergehenden Schulen betrifft. Mit 90 Prozent steht die Schweiz sehr gut da.

Seit kurzem sind im Sensebezirk neben Cyrill Schwaller zwei neue Berufs- und Laufbahnberater im Einsatz. Tanja Noth und Albert Studer teilen sich die Arbeit als Nachfolger des pensionierten Anton Pürro an der OS Düdingen und Wünnewil auf. Beide sind als Quereinsteiger daran, die Ausbildung an einer Fachhochule in Angriff zu nehmen.

Tanja Noth kennt als OS-Lehrerin die Sorgen und Nöte der Jugendlichen. Sie sei aber auch erstaunt gewesen, wie viele Erwachsene in die Beratung kommen, erklärte sie in einer ersten Bilanz.

Mangelnde Motivation bei Realschülern

Albert Studer, dem ehemaligen Jugendarbeiter von Wünnewil, liegen vor allem Werk- und Realschüler am Herzen. Er habe festgestellt, wie schwierig es sei, sie in den Ausbildungszyklus reinzubringen, vor allem, wenn es ihnen an Motivation mangle. im

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