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Der Verein Telooge führt StreeTV weiter

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Autor: Carole Schneuwly

StreeTV war eines der Bürgerprojekte, die im vergangenen Jahr im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Stadt Freiburg realisiert wurden: Der Verein Anyma war mit einem mobilen Fernsehstudio in der Stadt unterwegs und lud die Bevölkerung ein, eigene Fernsehbeiträge zu produzieren. Die Beiträge wurden zu einer Fernsehsendung vereint und unter freiem Himmel ausgestrahlt.

Eine Handvoll Leute, die bei StreeTV mitgemacht haben, wollen diese Idee nun weiterführen: in Form eines Quartierfernsehens mit Sitz im Auquartier, das aber für alle Freiburgerinnen und Freiburger offen ist. Initianten von «Telooge», so der Name des Projekts, sind Isabelle Baeriswyl, Cristina Tattarletti, Geneviève Wichser und François Vermot. Die vier haben bereits einen Verein gegründet und für den 1. April einen Informationsabend geplant. Vom Verlauf dieses Abends werde die Zukunft von Telooge abhängen, sagte Isabelle Baeriswyl gegenüber den FN. «Wir wollen an dem Abend nicht nur unser Projekt vorstellen, sondern auch herausfinden, wie gross das Interesse ist.»

Kein Filmclub

Telooge versteht sich als Fernsehen zum Anfassen und als Austauschplattform für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Freiburg. Isabelle Baeriswyl hofft auf spannende Geschichten aus den Quartieren der Stadt. Telooge sei ein Quartierfernsehen, kein Filmclub. Alle Beiträge müssten einen Bezug zur Stadt Freiburg haben. «Wir könnten sogar einen Beitrag zum kollektiven Gedächtnis leisten, mit Filmen, die man sich später wieder anschaut und in denen man Vergessenes wiederentdeckt.»

Im Vergleich zu StreeTV, bei dem ein mobiles Fernsehstudio jeweils eine Woche in einem Quartier zu Gast war, soll der Zeitrahmen bei Telooge ausgedehnt werden. Die Idee ist, dass die Vereinsmitglieder an einer Art Redaktionskonferenz das Thema für die nächste Sendung definieren und dann ein halbes Jahr Zeit haben, um ihren Beitrag zu realisieren. Etwa einmal im Monat wolle man sich treffen, um Zwischenergebnisse zu präsentieren und sich gegenseitig zu helfen, so Isabelle Baeriswyl. Nach sechs Monaten werden alle Filme öffentlich vorgeführt, mit Live-Moderationen und Gästen.

Ausbildung durch Anyma

Im Quartierzentrum der Unterstadt soll von Anfang an ein Schnittplatz eingerichtet werden, der allen Teilnehmern zur Verfügung steht. Was die übrige Ausrüstung angehe, werde man sich anfangs weitgehend selber organisieren müssen, der Verein stehe aber mit Rat und Tat zur Seite.

Das gilt auch für die Ausbildung: Die Vereinsmitglieder lernen die technischen Grundlagen kennen, erhalten aber auch Schützenhilfe in formalen oder ethischen Fragen. Dazu haben sich Michael Egger und Maïté Colin von Anyma zur Verfügung gestellt. Das Künstlerduo hat 2007 das Projekt StreeTV durchgeführt und war bei der Gründung von Telooge von Anfang an involviert.

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