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Der Verkehr wird nicht beruhigt, dafür punktuell sicherer gestaltet

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Autor: PASCale Hofmeier

Überstorf Wuchtig war im Frühling das Nein zur Verkehrsberuhigung an der Gemeindeversammlung. Emotional beladen war das Thema auch nachher noch. Im Anschluss an einen Informationsabend im September erhielt der Gemeinderat unzählige Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern mit Anliegen und Wünschen, wie mit dem grossen Verkehrsaufkommen und den teilweise gefährlichen Situationen im Dorf umgegangen werden soll.

Neuer Kredit 2011

Nun reagiert die Behörde auf die Anliegen der Bevölkerung. Statt eines Verkehrsberuhigungsprojektes für 1,85 Millionen Franken will der Gemeinderat punktuell Massnahmen ausarbeiten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. «Wir wollen bis spätestens im Herbst 2011 den nötigen Kredit beantragen», sagte der zuständige Gemeinderat Gerhard Lehmann auf Anfrage. Es sei noch zu früh für eine Auskunft darüber, wie umfassend und wie teuer die neue Variante werde.

Mehr Sicherheit für alle

Eine hohe Priorität habe jedoch die Verbesserung der Fussgängerüberquerungen an der Albligenstrasse. Da dort sowieso die Kanalisation im Trennsystem eingebaut wird, will der Gemeinderat «unbedingt» Synergien nutzen – auch, um die Situation der Velofahrer zu verbessern. Zudem hat der Kanton angedeutet, dass er auf der Albligenstrasse einen Flüsterbelag einbauen möchte. Ebenfalls wichtig sei, die Verkehrssicherheit für die Fahrradfahrer zu verbessern.

Ein weiteres Anliegen der Bevölkerung sei, sagte Lehmann, die Situation an der Golfstrasse zu verbessern. Dort entstehen beim Überqueren der Strasse gefährliche Situationen.

Gesetz sieht Radar nicht vor

Der sehr häufig geäusserte Wunsch nach fix installierten Blechpolizisten werde vorerst ein Wunsch bleiben, sagt Lehmann: «Der Kanton Freiburg sieht nicht vor, dass in einem Dorf als verkehrsberuhigende Massnahmen fixe Radarkästen installiert werden.» Dies sei anders geregelt als im Kanton Bern. Allerdings bestehe die Möglichkeit, dass dies noch geändert werde. «Man muss sich aber bewusst sein, dass die Leute mit der Zeit wissen, wo der Radarkasten steht, und nachher wieder Gas geben.»

Dass genau das viele Leute bei der Durchfahrt von Flamatt her durchs Dorf machen, zu viel Gas geben, hat eine Verkehrszählung Anfang Jahr ergeben. Diese zeigte, dass sich nur rund ein Drittel aller Verkehrsteilnehmer – das sind täglich 5200 – an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde halten.

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