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Der vor dem Netz steht: Neil Regli, Torwart des SHC Givisiez

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Die erste Mannschaft des SHC Givisiez spielt Inline-Hockey in der höchsten Liga der Schweiz. Ein Gespräch mit ihrem Torhüter Neil Regli über die Sportart, seine Mannschaft und darüber, was es heisst Nati-Torwart und Student zu sein. 

In der Real-Sport-Arena in Givisiez geht es mindestens zwei Mal in der Woche hitzig zu und her. Im Sommer trainiert hier der Inline-Hockey-Club SHC Givisiez. Momentan befindet er sich mitten in der Saison, die von März bis November dauert. Die FN sprachen vor einem Training mit seinem Torwart Neil Regli und mit Trainer Julien Christinaz.

«Ich war knapp 15 Jahre alt, als ich mit Inline-Hockey angefangen habe», erinnert sich Regli zurück. Was im Vergleich zu anderen spät war, konnte er aber mit viel Einsatz mittlerweile aufholen. «Am Anfang gab es natürlich viele Dinge, die ich weniger gut konnte als die anderen», sagt er. Vor allem bei den Junioren, ganz zu Beginn, sei es noch stark aufgefallen. «Ich war aber sehr motiviert und habe viel investiert», so Regli. Im Quartier habe er oft mit seinen Freunden Inline-Hockey gespielt und so viel Erfahrung gesammelt. 

So kam es auch, dass Regli Torwart wurde. «Im Quartier wollte niemand von meinen Freunden ins Tor gehen, also habe ich das halt gemacht», sagt er. Heute steht der Student immer noch im Tor, aber an einem ganz anderen Punkt. Mit dem SHC Givisiez spielt der 26-Jährige mittlerweile in der höchsten Liga der Schweiz, daneben steht er auch vor dem Netz des Tores der Schweizer Nationalmannschaft. 

Ausdauer und Beweglichkeit

«Als Torwart braucht man viel Ausdauer, man muss beweglich und schnell sein, und vor allem auch hitzeresistent», erklärt Regli. Letzteres hängt vor allem mit der Goalie-Ausrüstung zusammen. «Beim Torwart-Training achte ich daher darauf, dass ich viel trinke – vor allem auch am Tag vorher, dass ich mich gesund ernähre und zu viel Schlaf komme», so Regli. Vor dem Spiel selbst höre er einfach Musik. Ansonsten sehe die Matchvorbereitung aber eigentlich nicht anders aus als diejenige eines Spielers. 

Regli ist Student der Osteopathie, meistert mindestens zwei Trainings in der Woche und reist an den Wochenenden an Spiele. Vor allem in den wichtigen Phasen der Saison ist dies ein strammes Programm. «Manchmal muss man einfach die Zähne zusammenbeissen, dann geht das schon», sagt er und schmunzelt. 

Meistertitel als Ziel

An der Doppelbelastung sei auch zu erkennen, dass der Sport in der Schweiz noch nicht so bekannt sei. Trotz der Nähe zum Eishockey, sei das Spielerleben als Profi kaum vergleichbar, wie Regli findet. «Aber es wird immer besser», sagt er. Der Sport gewinne an Bekanntheit, dadurch gebe es immer mehr Clubs, und auch das Niveau steige, so Regli. In Grossfreiburg gibt es derzeit knapp zehn Clubs.

«Mein Ziel ist es natürlich, mit dem SHC Givisiez Schweizer Meister zu werden», sagt Regli bestimmt. Das sei auch sehr realistisch, betont er. In jeder Saison sei die Mannschaft näher an einem Sieg. Ganz gereicht hat es bisher aber noch nicht. Regli selbst konnte jedoch schon einmal einen so wichtigen Sieg verzeichnen. Mit der Schweizer Nationalmannschaft wurde er in der Saison 2018/19 Europameister. Sein persönliches Highlight, wie er sagt.  

Auch Reglis Trainer, Julien Christinaz, ist davon überzeugt, dass es der SHC Givisiez noch weit bringen kann. «Mittel- oder längerfristig ist es sehr realistisch, dass wir den Meistertitel erreichen», sagt Christinaz. «Wir haben zwar noch viel Arbeit, aber wir sind fleissig dran», so der Trainer.

Zwei Mal in der Woche trainiert der SHC während ungefähr eineinhalb Stunden. «Ein Training beginnt immer mit einem kleinen Spiel, um warm zu werden, danach folgen ein paar Übungen, eine Taktikbesprechung und zum Schluss wird noch gespielt», sagt der Trainer. 

Am selben Strick ziehen

Christinaz selbst war früher Spieler beim Team Broye. Jetzt, am Ende seiner Karriere, möchte er sein Wissen an junge Spieler weitergeben. «Das ist meine erste Saison beim SHC Givisiez, und ich bin sehr motiviert», sagt er. Die Mannschaft habe bereits ein sehr gutes Niveau, und es sei spannend, mit ihnen zusammenzuarbeiten. «Wir sind zwar noch nicht dort, wo wir hinwollen, aber wir haben ein gutes Stück des Weges schon gemeinsam absolviert», so Christinaz. 

Wichtig für ihn als Coach sei vor allem, eine Mannschaft zu haben, in der alle am gleichen Strang ziehen. Etwas, dass beim SHC Givisiez der Fall sei. Das Einzige was noch zu bemäkeln sei im Moment, sei der Trainingsfleiss. «Ich bin sicher, dass es die richtige Entscheidung war, hierher zu kommen», sagt Christinaz. «Ich freue mich wie verrückt, hier meinen Job zu machen», so der Trainer.

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